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fernung nachzukommen. Wir mußten zu verschiedenen Malen ganzeStunden lang die Ruder gebrauchen, was gegen Abend auch alleleichten Fahrzeuge thun mußten, um gegen den Commodore auf-zuschließen und dicht beisammen zu bleiben, damit es dem Feindenicht gelänge, während der Nacht eines oder das andere unsererkleineren Schiffe abzuschneiden. Noch vor Eintritt der Dunkelheithatte sich die ganze Linie wieder formirt; nur der Oneida fehlte,dessen Stelle eigentlich dicht neben dem Commodore gewesen wäre,der aber bis jetzt nicht so weit gelangen konnte und immer noch imSchlepptau hinten nachfolgte.
Kurz vor Sonnenuntergang gab Mr. Osgood den Befehl,die Riemen einzuziehen und eine Zeit lang zu rasten: es war einlieblicher Abend, nirgends ein Wölkchen zu sehen und der Seeso glatt, wie ein Spiegel. Die englische Flotte stand nur einekleine Strecke nördlich und war uns in der That so nahe, daßwir fast die Slückpforten ihrer Fahrzeuge zu zählen vermochten.Sie litten wie wir selbst an der eingetretenen Windstille und lagenziemlich zerstreut vor unserer Linie.
Dem erhaltenen Befehle gemäß, strichen wir unsere Ruderein und legten sie quer über'S Deck, um sie jeden Augenblick wiederin Bereitschaft zu haben; die Schiffe vor und hinter uns standensäst durchgängig auf Anrufweite von einander.
Eben als die Sonne in den See hinabsank, kam unser Kon-stabler, ein Schwede, Namens Georg Turnblatt, auf dem Verdeckzu mir her uud sagte, er halte für gut, unsere Stückpforten zuschließen: wir hatten nämlich den ganzen Tag über klarirt und dieMannschaft war kampfbereit auf ihren Posten gestanden. DieseKampfbereitschaft dauerte zwar dem Namen nach noch fort; dochhatte der Unterstab* Erlaubniß erhalten, dey Posten zu verlassen,
» Darunter ist das gcsammte niedere Dienstpersonal mit Auinabme dergemeinen Matrosen begriffen. D. U.