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17 (1845) Ned Myers : aus dem Leben eines Vorkastellmatrosen
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und auch der Mannschaft war so viel Freiheit, als sie bedurfte,cingeräumt worden.

Ich gab zur Antwort, ich wolle gerne meine Kanone bergen,wenn er einen Befehl dazu auswirken könne, da wir aber nochimmer auf unsere Posten beordert sehen und John Bull mir vorder Nase liege, so wäre es wohl auch möglich, daß wir ihm heuteNacht eine Schlappe beibrächten.

Der Konstabler bemerkte darauf, er wolle aus'S Hinterdeckgehen und sich mit Mr. Osgood über die Sache besprechen.Dies that er denn mich, traf aber den Kapitän (so wurde nämlichMr. Osgood immer von uns genannt) schon am Anbruch * deSQuarterdecks.

AIS Georg seinen Wunsch vortrug, blickte der Kapitän genHimmel und bemerkte, die Nacht sey so ruhig, daß eS ziemlich nutz-los wäre, die Kanonen zu bergen, zumal da die Engländer uns sonahe ständen, daß für den Fall einer eintretendcn Brise einem Ge-fechte mit Gewißheit entgegengesehen werden dürfe; die Leutemüßten natürlich auf ihren Posten schlafe», sehen also jeden Augen-blick bereit für die Geschütze zu sorgen, und es genüge vollkommen,wenn die Seitentackelläufer einmal um den Stoß** der Kanonengeschlungen würben. Dann befahl er noch dem Hvchbootsmann, alleMatrosen an die Treppe des Quarterdecks zusammen zu berufen.

Ihr müßt sehr ermüdet sehn, ihr Leute," begann Mr.Osgood, sobald die Mannschaft sich versammelt hatte;wir werdenaber noch eine harte Nachtarbeit bekommen; ich wünsche daher, daß ihrjetzt euer Abendessen einnehmt und euch dann neben euren Kanonen,so lange als dies angehen wird, dem Schlafe überlasset."

Nach diesen Worten befahl er noch dem Unterproviantmeister,die großen Brassen zu splissen dies waren die letzten Worte,die ich jemals aus Mr. Osgood'S Munde vernahm. Sobald er

* Anfang, A»,tritt. D. tl.

" Hintertheil, sonst auch Kopf ober Tranbe genannt. D. U.