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17 (1845) Ned Myers : aus dem Leben eines Vorkastellmatrosen
Entstehung
Seite
79
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Auf dem Schlachtfeld befand sich eine Brücke, welche übereine Art von Sumpf führte; wir hatten während des Gefechtslängere Zeit unser Feuer gegen diesen Punkt gerichtet und bega-ben uns nun nach jener Stelle, um die Wirkung unseres Geschü-tzes zu untersuchen: wir fanden viele Todte, worunter auch einigeim Sumpf versunkene Pferde nirgends aber einen Verwundeten.Während wir so auf dem Kampfplatze weiter gingen, leerten wirüberall den Todten ihre Feldflaschen aus, bis unsere eigenen nichtsmehr zu fassen vermochten.

Auf dem Rückweg von der Brücke nahmen wir unsere Rich-tung gegen einen Bach, wo wir unseren Jamaika etwas verdün-nen wollten, und überdies einen freien Blick nach dem Wassergewannen, aber o Schrecken! - nicht ein einziges Segel warrings mehr zu entdecken: alle hatten die Anker gelichtet und warenverschwunden.

Diese Entdeckung schmetterte uns völlig darnieder; wir wuß-ten nicht, was wir anfangen sollten, kamen aber endlich dahinüberein, durch das benachbarte Gehölz zu gehen und uns in dieStadt zu begeben, wo wir so viel war uns bewußt dieArmee antreffen und Nachrichten von der Flotte einziehen konnten.

Es war schon ziemlich spät am Tag, das Schlachtfeld schienfast gänzlich verödet und wir Drei hatten, ehrlich gestanden, sammtund sonderszwei Schooten im Wind."* Gleichwohl ist mirAlles noch voltkommen gegenwärtig, denn meine Constitution ließmich niemals zur völlig thierischen Trunkenheit herabsinken, und meinMagen hatte sich noch jedesmal gegen ein Nebermaaß von Trinkengekränkt.

Während wir durch die lichte Fichtenwaldung hinschlender-ten, sahen wir quer über den Weg einen todten Offizier am Bo-den liegen, dessen einer Fuß auf dem gleichfalls getödteten Pferderuhte. Ich näherte mich der Leiche, drehte sie um und wollte nach* D. h. waren sehr stark betrunken. D. u.