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17 (1845) Ned Myers : aus dem Leben eines Vorkastellmatrosen
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wir auf Boote gesetzt, die uns jedenfalls weit besser als die seit-herige Fahrt in den Wagen behagtcn.

In einem am Seeufer gelegenen Dorfe fanden wir die Leutesehr bitter gegen uns gestimmt, so daß es mehrere Unannehmlich-keiten absetzte: eS hieß damals unter uns, cs setzen Schotten ausden Kanada'S, doch weiß ich dieß nicht genau. Als wir aber amMorgen vernahmen, daß die Mehrzahl unserer Offiziere sich in derHölle* befinde, da zogen wir aus, den Hügel hinauf und drohtenmit Mord »nd Brand, wenn sie nicht unverzüglich frei gegebenwürden. Dieß wirkte: Mr. Mir stand mit den übrigen Herrenalsbald wieder in unserer Mitte, wodurch weiterem Unglück vorge-beugt wurde und unser Abmarsch angetreten werden konnte, ohnedaß es znm Kampfe gekommen wäre.

Bald wurden wir von heftigen! Regen überfallen und trafenendlich in den Wäldern ein einsam stehendes Haus, wo wir einUnterkommen suchten, aber nicht fanden, indem man uns anwicS,uns selbst nach einem Obdach umzusehen. Dies thaten wir dennauch, bis wir uns ganz beguem in einer großen Scheune zusam-mengestaut hatten. Nachts kam der Eigenthümer mit einer Laterneund wollte die Scheune in Brand stecken; wir ergriffen ihn aber,banden ihn bis zum andern Morgen in einem Boote fest, damit derRegen allen Brennstoff an ihm abwaschen möchte.

An demselben Tage erreichten wir noch die Oswegofälle, woein Theil von uns bleiben mußte, um die Boote hinaufzuschaffenund die Vorräthe über den Tragplatz zu bringen. Nachdem sämmt-licheS Material nach OSwcgo tranSportirt war, wurden alle Ma-trosen zur Ausrüstung einiger Seefahrzeuge kleiner Schvonervon sechzig bis achtzig Tonnen Last ansgeboten, welche ausdrück-lich für diesen Dienst angekauft worden waren; zu Oswego selbsthatten wir sonst nichts zu thun, als diese Fahrzeuge im Ganzen

* D. h. GefLnginß.

D. U.