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17 (1845) Ned Myers : aus dem Leben eines Vorkastellmatrosen
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denselben Posten an, doch war ich zu ängstlich und bescheiden, umdas Anerbieten anzunehmen, und so trat ich zum ersten Mal alsgemeiner Matrose in die Marine.

Kurze Zeit daraus wurde der Krieg erklärt und es mußte fürdie New-Dorker Station ein starkes Geschwader von Kanonenbootenausgerüstet werden. Bill kam auf Nr. 112., ich selbst auf Nr. 107.Segelmeister Costigan. Bald nachher wurden wir zur InstandsetzungdesEsser" verwendet und während wir damit beschäftigt waren,traf die Kriegserklärung ein.

Bei dieser Veranlassung geschah es denn, daß ich zum zweitenMal in meinem Leben betrunken wurde. Man hatte nämlich eineMasse Whiskey in eine Tonne geschüttet, und alle Matrosen tran-ken nun auf den glücklichen Ausgang des neuen Kampfes ichkonnte noch gar wenig vertragen und würde überhaupt gar nicht ge-trunken haben, wenn nicht einige meiner Bekannnten aus Wiöcaffet,von denen sich mehrere auf dem Schiffe befanden, mir unaufhörlichzugesprochen hätten.

Ich rathe allen jungen Leuten, welche nicht das Bedürfniß zutrinken fühlen, doch ja ihrer eigenen Neigung zu folgen undnicht Seele und Leib dem gedankenlosen Zureden Anderer hinzuge-ben. Der Umstand, daß man Rum und Whiskey bis zum Ueber-maaße mit einander hinabstürzt, ist noch keineswegs zur Begrün-dung guter Kameradschaft geeignet hat man aber einmal Ge-schmack an diesem Laster bekommen, so ist es sehr schwer, dasselbewieder abzulegcn. Ich habe mich nie dem unmäßigen Trünke er-geben, aber eine geringe Portion schon erfüllte mich mit dem Ge-lüste, Unheil anzustiftcn und diente dazu, mich während der werth-volleren Jahre meines Lebens nicderzudrücken werthvoll nenneich sie nämlich bloS in sofern, als sie mir zur Förderung meinerweltlichen Interessen dienen konnten, denn das wahre Leben einesChristen, zur Ehre Gottes und zur Erfüllung Seiner Absichten, so