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und wenn er je einen Fehler an mir beging, so war es der, daßer mir zu viele Nachsicht bewies. In seinen Diensten hätte sichmeine Laufbahn ohne Zweifel ganz anders gestaltet, als dieß seitdemder Fall war, wie ich denn eine von den schlimmen Gewohnheiten,welche später meinem Glücke in den Weg traten, höchst wahrschein-lich jener Handlung zuzuschreiben habe. Doch läßt sich auch zumeiner Entschuldigung anführcn, daß ich erst neunzehn Jahrezählte, auf Abenteuer sehr erpicht war und Kapitän B— aus tief-ster Seele verabscheute.
Nach vollbrachter Heldenthat hielt ich mich mit meinemKameraden eine Weile in der Stadt verborgen; Swett schiffte sichsodann auf dem Präsident, ich selbst aber auf der „Tontine" ein,worauf wir Beide nach Ncw-Vork unter Segel gingen, und kurznach einander daselbst anlangtcn. Von hieraus verdingten wiruns auf die „Johanna," die nach Limmerik bestimmt war undsich gegen Ende des Jahres dahin auf den Weg machte.
Unsere Hinreise war von den fürchterlichsten Stürmen beglei-tet und unsere Mannschaft wurde mehreremal von schwerem Unglückbetroffen.
Unweit der Mündung des irischen Canals mußte unser Schiffbeidrehen; Bill Swett stand eben am Steuer, als die Johanna miteingesetztem Fock- und großem Marssegel vor dem Winde zu lens-sen begann. Die Wachs rannte auf's Verdeck, holte ohne allenBefehl das Focksegel an, um das Schiff bei seinen rechtwinklich ge-stellten Raacn nicht mit dem Spiegel nach vorn laufen zu lassen.Während dasselbe herumschwenkte, brach eine Stürzsee über denSteuerbord herein und warf de» armen Bill leewärts unter einenHaufen von Waffertvnnen und Dielen, welche ihm zwei Rippeneinstießen; auch die beiden Steuermänner wurden beschädigt, so daßsie mehrere Wochen lang dienstuntüchtig blieben. Der Schand-deckel wurde von hinten bis gegen die Mitte des Schiffs so scharfabgerissen, als ob die Zimmerleute ihn weggehauen hätten; wir