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nöthigen Vorkehrungen zur Aufnahme unserer Fracht. Zwei fran-zösische Kaper kreuzten zn jener Zeit an der Südküste, und unserHandel hatte viel durch sie zu leiden; der eine drang in Savan-nah ^ xjn und wurde für seine Mühe verbrannt; der anderezeigte sich zu Charlestown und entging mit knapper Noth demsel-ben Schicksale.
Es hatte sich nämlich zu diesem Zweck ein Haufen Volks ge-sammelt, der ein Feuerstoß baute und auch zu unserem Schiffe kam,um sich etwas Theer dazu auszubitten. Ich selbst war trotz mei-ner damaligen Stellung als Dicky 2* jedem Scherze aufgelegt,und setzte ihrem Ansinnen durchaus keinen Widerstand entgegen.Bill Swett war ans einem Schiffe, das den Namen der „vereinig-ten Staaten" führte, gleichfalls in den Hafen gekommen und be-fand sich gerade bei mir aus Besuch; wir öffneten also unverzüglichdie Lucken und schafften eine Theertonne auf das Verdeck, die wirden Floßleuten mit unfern besten Wünschen für das Gelingen ihresUnternehmens verabreichten. Gesetzlich genommen war dies Alleszwar sehr unrecht; wenn man aber die Sache aus dem moralischenGesichtspunkte betrachtete, so glaube ich noch immer, daß wir we-nigstens den Kapern gegenüber Recht hatten. Der Versuch schlugübrigens fehl und die Betheiligten wurden weit schärfer getadelt,als dies der Fall gewesen wäre, wenn sie dem Franzmann dieAugbolzen niedergebrannt hätten. ES ist schon schlimm genug,wenn ein gesetzmäßiges Unternehmen mißglückt; bei einem unge-setzlichen Vorhaben aber ist das Gelingen unumgänglich nöthig,wenn man Verzeihung erlangen will.
Mit Kapitän B— und dem Steuermann gab'S noch am selbenAbend einen tüchtigen Sturm, sobald die Beiden erfuhren, daß ichTheer zu dem Unternehmen abgegeben hatte; sie schlossen ihrePredigt mit der Drohung, mich waidlich dafür durchzuwalken: Bill* Hanptstavt des Staates Georgien. D. U.
" Untcrsteuermami. D. Herausg.