zu tragen. Das Salz kam aus unserer Proviantkammer und wirtrugen es ganz offen an'S Land, als plötzlich ein Zollbeamter unsanhielt und unser Schiff in Beschlag zu nehmen drohte. SolcherStrafe setzte man sich aus, wenn mau zu Liverpool zwei EimerLiverpool-Salz an'S Land schaffen wollte!
Kapitän Johnston brachte die Sache in Ordnung und entliehden Steuermann, worauf dieser am andern Tag nebst dem llnter-steuermann gepreßt wurde. Letzteren, einen geborenen Schweden,wußten wir wieder frei zu machen und auch dem Obcrsteuermanngelang eS endlich, zu entwischen und nach New-Uvrk zurückzukehren.
Unter den Gepreßten befand sich auch JackPugh; der Kapitängab sich alle erdenkliche Mühe, um ihn zu befreien; da aber derarme Junge schon früher in London einen Contrakt eingegangcnhatte, so wagte Johnston nicht, dessen Papiere vorzuzeigen und soblieb alles Bitten vergeblich. Ich habe den armen Jack nie wiedergesehen, erfuhr aber später, daß er aus dem Marktbovt deS Wacht-schiffes entkam, und nach WiScaffet zurückgclangte, wo er sich nachlängerem Aufenthalte wieder einschiffte und später auf der See verscholl.
Viertes Kapitel.
Endlich brachten wir eine neue Bemannung für de» Sterlingzusammen und segelten in die Heimath zurück. Wir führten mehrereamerikanische Schiffsrheder als Passagiere an Bord, welche zwarfür ihre Person zurückkehren, ihre Schiffe aber nicht mitnehmendurften, weil sie sich verschiedene Gesctzübertretungen hatten zuSchulden kommen lassen, wcßhalb sie nur die „Embargo-Kapitäns»genannt wurden. Einer von ihnen, ein Kapitän B —übernahmKapitän Johnston's Dienst und wußte sich dessen Gunst und Ver-trauen in so hohem Grade zu erwerben, daß Letzterer ihm endlichdas Schiff förmlich übergab.