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Clear, auf das wir in möglichst gerader Linie abhielten; das Schiffmußte aufhalen, um das Kap zu klarsten und in den irischenKanal einzulaufen.
An der Kanalmündung und in deren Nähe war eine große Massevon Schiffen versammelt, welche sämmtlich an einem bestimmten,zur Eröffnung des Handels gesetzlich bestellten Tage in Liverpool ein-laufen wollten — die Zerstörung, welche der Sturm unter ihnenangerichtet hatte, war großartig. Ich kann mich nicht mehr genauder Zahl der Schiffe entsinnen, die ich damals beisammen sah, esmüssen aber mehr als hundert gewesen seyn; später erfuhr man,daß beinahe fünfzig derselben an der irischen Küste Schiffbruch ge-litten hätten. Fast jedes Fahrzeug, dem wir begegneten, war mehroder weniger entmastet; ein Schiss, das den Namen „Freiheit"führte, sollte gar mit Mann und Maus untergegangen seyn.
Das Wetter gestaltete sich indeß wieder günstiger und mit Aufbie-tung aller Kräfte gelang es uns, Liverpool zu erreichen. Wir mußteneine Zeit lang im Flusse liegen bleiben, ehe wir in das Dock ge-langen konnten, welches der Sterling, von seinem Glückssterne be-günstigt, endlich erreichte. Beim Ausladen der Fracht fanden wir,daß diese, besonders der Walzen, bedeutenden Schaden gelittenhatte; letzterer war so sehr erhitzt, daß man nicht mit dem Fußdarauf treten konnte. In wenig Tagen war Alles ausgeladen;dann legten wir unser Schiff auf die Werste und ließen es ausbefsern.
Der Aufenthalt zu Liverpool trieb unsere Mannschaft, gleichdem Wellenschaum bei Windstößen, nach allen Richtungen auseinander.Die meisten wurden gepreßt: was verschont blieb, lief davon —außer uns Knaben war nur ein einziger Matrose dem Schiffe treugeblieben.
Der Obersteuermann —ein Ausländer, doch woher? das konnteich nie entdecken — wohnte in einem Hause, welches einer schönenMithin gehörte. Aus Gefälligkeit für die Dame befahl er WilliamSwett und mir, zwei Schöpfeimer mit Salz in deren Wohnung