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17 (1845) Ned Myers : aus dem Leben eines Vorkastellmatrosen
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Burschen sehr zu Herzen. Auch dem Kapitän fiel er sehr schwer,wie man ihm wvhl ansehen konnte aber die Sache war nuneinmal nicht mehr zu ändern.

Wir hatten schon am Nachmittag die Segel zu verkürzen an-gefangen Harrh'S Verschwinden fiel in die erste Hundswacheals, einen Augenblick später die Vorschote am Backbord entzwei rißnnd das Segel in Fetzen ging: alle Matrosen wurden aufgcboten,um die Lappen aufzurollen und die Beschlagseisingen durchzuziehen.Das Schiff begann jetzt sehr schwerfällig zu arbeiten und bekam balddarauf einen Leck; auch ging die See so hoch, daß wir nicht wagenkonnten, in den Wind zu kommen; dazu kam noch, daß die Wogenvornemlich bei den großen Puttingcn eindrangen, über dem Bordzusammenprallten und mit einer Heftigkeit über die Büge hinaus-stürzten, daß sie Alles, was irgend beweglich war, in hohem Gradegefährdeten.

Wir Knaben wurden an die Pumpen festgebunden nnd mußtenaus allen Kräften arbeiten. Doch nicht genug, es sollte nochschlimmer kommen der Walzen im unteren Kielraum fing anin den Pumpensood einzudringen,* und oben an'den Masten zerrißbald darauf das große Marssegel, so daß auf dem ganzen Schiffekein Fetzen von Leinwand ausgesetzt blieb.

Der Sterling hatte selbst bei gemäßigter Witterung einentiefen Gang; oft schon hatte ich ihn das Wasser in die Spei-gaten des Quarterdecks spülen sehen und bei'm Eintauchen warNiemand rascher als er; jetzt, da er so gar tief einsank und dieLadung von den Wogen weggeschwemmt wurde, war cs Zeit, anein Erleichtern des Schiffes zu denken. Wir warfen also die Baum-wolle, so schnell wir konnten, über Bord was wir nicht weg-schafften, das nahm die See mit. Nach einiger Zeit sahen wirdas Schiff merklich erleichtert und das war gut, denn der Waizen* Die tiefste Stelle dieses Raums, wo die Pumpen untergebracht sind.

D. U.

Ned MherS.

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