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Burschen sehr zu Herzen. Auch dem Kapitän fiel er sehr schwer,wie man ihm wvhl ansehen konnte — aber die Sache war nuneinmal nicht mehr zu ändern.
Wir hatten schon am Nachmittag die Segel zu verkürzen an-gefangen — Harrh'S Verschwinden fiel in die erste Hundswache —als, einen Augenblick später die Vorschote am Backbord entzwei rißnnd das Segel in Fetzen ging: alle Matrosen wurden aufgcboten,um die Lappen aufzurollen und die Beschlagseisingen durchzuziehen.Das Schiff begann jetzt sehr schwerfällig zu arbeiten und bekam balddarauf einen Leck; auch ging die See so hoch, daß wir nicht wagenkonnten, in den Wind zu kommen; dazu kam noch, daß die Wogenvornemlich bei den großen Puttingcn eindrangen, über dem Bordzusammenprallten und mit einer Heftigkeit über die Büge hinaus-stürzten, daß sie Alles, was irgend beweglich war, in hohem Gradegefährdeten.
Wir Knaben wurden an die Pumpen festgebunden nnd mußtenaus allen Kräften arbeiten. Doch nicht genug, es sollte nochschlimmer kommen — der Walzen im unteren Kielraum fing anin den Pumpensood einzudringen,* und oben an'den Masten zerrißbald darauf das große Marssegel, so daß auf dem ganzen Schiffekein Fetzen von Leinwand ausgesetzt blieb.
Der Sterling hatte selbst bei gemäßigter Witterung einentiefen Gang; oft schon hatte ich ihn das Wasser in die Spei-gaten des Quarterdecks spülen sehen und bei'm Eintauchen warNiemand rascher als er; jetzt, da er so gar tief einsank und dieLadung von den Wogen weggeschwemmt wurde, war cs Zeit, anein Erleichtern des Schiffes zu denken. Wir warfen also die Baum-wolle, so schnell wir konnten, über Bord — was wir nicht weg-schafften, das nahm die See mit. Nach einiger Zeit sahen wirdas Schiff merklich erleichtert und das war gut, denn der Waizen* Die tiefste Stelle dieses Raums, wo die Pumpen untergebracht sind.
D. U.
Ned MherS.
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