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fortwährend mit einander abwechselten. Eines Tags wurden alleMatrosen auf die Naacn gerufen, die Schiffe feuerten mit allenSteuerbord- und Backbordbatterien, bis man bloS noch einige Masten-spitzen unterscheiden konnte: was dies Alles zu bedeuten hatte, konnteich niemals erfahren, aber cs gab jedenfalls einen merkwürdigenRauch und machte einen furchtbaren Lärm.
Später lief eine Fregatte ein und ging gerade vor unseremGallion vor Anker. Sie setzte ein Boot aus und ließ uns durch
einen Neffer benachrichtigen, daß Seiner Majestät Fregatte-
vor uns stehe, welche bis auf den Wurfanker alle ihre Anker ver-loren und voraussichtlich eine starke Abtrift zu besorgen habe, wcß-halb sie uns rathe, ihr aus dem Weg zu gehen.
Der Kapitän blieb jedoch an jenen. Tag auf der Stelle liegen:am andern Morgen kam aber die Fregatte in der That aus unszugetrieben, und es gelang den beiden Schiffen nur mit größterMühe klar zu werden, weßhalb wir für's Beste hielten, unfernAnkerplatz zu wechseln. Nachdem wir einmal gelichtet hatten, wollteder Kapitän die Dünen lieber ganz verlassen: dies thaten wir dennauch und steuerten die Meerenge hinab, bis wir mit Eintritt derFluth unterhalb Dungeneß vor Anker gingen, wo wir bis zuSonnenuntergang blieben, nm sogleich nach Beginn der Ebbe aber-mals unter Segel zu gehen. Unser Springinsfeld von Kapitänschien entschlossen, lieber bis zum Cap Lands-End hinab zu lavireu,als noch länger müßig liegen zu bleiben.
Ein paar Meilen seitwärts gegen die Küste hin lag eine Kriegs-schaluppe, welche in dem Augenblicke, da wir von dem Lande abzu-kommen suchten, mit einer Signalstation an der Küste telegraphischeZeichen zu wechseln anfing, worauf sie ebenfalls lichtete und gleichuns auslief. Um die Mittelwache kamen wir in entgegengesetzterRichtung an der Schaluppe vorüber und erfuhren, daß ein Embargoauf alle Schiffe gelegt worden war und daß wir unserer eigenen Be-schlagnahme nur »m zehn bis fünfzehn Minuten znvorgekommen sehen.