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wcßhalb er auch erst, nachdem wir den Strom eine Strecke hinab-gefahren waren, ganz unvermuthet des Nachts am Bord anlangte.
Die Bemannung des Sterling war, wie wir eben gesehen haben,sehr unvollzählig, so daß wir für jede Wache btvS vier Matrosenverwenden konnten; nichts destoweniger hatten wir oft mehr alseinmal aus und ein zu reffen, wobei Cooper und der kleine Dan,welche beide fast noch Knaben waren, dieselben Dienste wie erwach-sene Matrosen versehen mußten. Unsere beiden Steuermännerpflegten das Geschäft auf den Marsen zu leiten; beide waren sehrthätig und von großer Körperkraft: auch der Koch bewährte sichbei der Arbeit als ein prächtiger Bursche.
In unseren Zeiten der Verzärtelung, wo zwei bis drei ununter-brochene Wachen einen ganzen Haufen junger Leute völlig erschöpfenwürden, darf man mit Stolz auf eine Fahrt wie unsere damaligezurückblickcn, auf welcher vierzehn Mann — worunter vier Knaben— ein wohlbeleibtes Schiff über den Ocean führten, fast in jederWache zu reffen und manche» Sturm zu bestehen hatten, ohne sichsonderlich viel daraus zu machen. Ich glaube sogar, im Nothfallewürde die Hälfte genügt haben, um den Sterling in die Heimathzu bringen. Einer der vier Jungen, deren ich erwähnte, hieß JohnPugh — ein kleiner Bursche, welchen der Kapitän in London alsLehrling angenommen hatte und der nun zum ersten Male in seinemLeben eine Seereise mitmachtc.
Unsere Nebersahrt dauerte lange; jeden Zoll breit unseres Wegesbis zu den Dünen mußten wir den Jluthen abkämpfen. Vor denDünen blieben wir mehrere Tage liegen, um günstigen Wind ab-zuwarten, der damals den halben Sommer über steif aus Südwestwehte, wcßhalb der Kapitän unter solchen Aussichten nicht aus-laufen wollte.
Wir waren rings mit Kriegsschiffen — meist zur Canalflottegehörend — umgeben, welche gleich uns vor Anker lagen, was dieRhede äußerst belebt machte, so daß Musik und Begrüßungssalven