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17 (1845) Ned Myers : aus dem Leben eines Vorkastellmatrosen
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Mr. Irish lachend,aber die Presser, diese Teufelskerls müssen dieTheerjacke sogar aus seinen Stiefeln herausgerochen haben!"

Cooper wurde mit des Kapitäns Portefeuille und Papierennach dem bestimmten Orte der Zusammenkunft geschickt und Letztererbald darauf freigelaffen. Wir hatten den Kapitän Alle sehr lieb,da er sämmtliche Matrosen sehr freundlich und schonend behandelte;aber der Spaß war doch gar zu köstlich, daß manden altenBurschen" so wurde nämlich der Kapitän trotz seiner acht-undzwanzig Jahre unter uns genannt in eigener Person hattePressen wollen.

Gegen Ende Juli's verließen wir London und machten unsauf den Heimweg, nachdem mit unserer Schiffsmannschaft verschie-dene Veränderungen vorgegangen waren. Für Jim Ruffel, deruns verließ, halten wir einen neuen Untersteuermann, aus Neu-England gebürtig, erhalten; Bill hatten wir durch das Preß-kvmmando verloren; ein Namensbruder von ihm, ein mürrischerIrländer, hatte uns gleichfalls verlassen und war nach Spanien ge-gangen. Unsere Bemannung bestand jetzt blos noch aus dem spa-nischen Joe, dem großen und kleinen Dan, einem Matrosen, NamensStephen von Kennebnnk, aus Cooper, einem Schweden, den wirin London cngagirt hatten, einem weiteren-Manne, dessen Namenich vergessen habe, und einem Jüngling, der Davis genannt wurde,eigentlich aber hieß und ein Sohn des Lootsen war, deruns jedesmal, so oft wir die Themse hinab und hinauf fuhren, denWeg gewiesen hatte.

Dieser Davis hatte auf einem Küstenfahrer gedient, der seinemVater gehörte, war aber gepreßt und zu Sir Home PophamSsüdamerikanischem Geschwader geschickt worden: dort hatte man ihnals Midshipman angestellt, er aber wollte nichts vom Seedienstewissen und beschloß nach Amerika zu gehen. Wir mußten ihn demPreßgange aus den Zähnen schaffen und aus dem Lande schmuggeln,