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17 (1845) Ned Myers : aus dem Leben eines Vorkastellmatrosen
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lag in der ganze» Art, wie cs seiner üble» Lage z»m Trotz an unsvorüberzog, ohne uns auch nur eines Anrufs zu würdigen, einAnstrich ungemeinen Stolzes und großer Standhaftigkeit. Wirhätten ihm freilich auch nicht viel helfen können und seine Absichtwar ohne Zweifel, bald möglichst ein Dock zu erreichen, wo esseine Schäden, die vielleicht, wie einige von uns vcrmutheten, voneinem hitzigen Kampfe herrührten, ausbefsern konnte, was auf derSee selbst nicht möglich gewesen war.

Bald nachdem wir dieses Schiff aus den Augen verloren hatten,erhielten wir einen deutlichen Beweis davon, wie schwer sich dieGröße eines Fahrzeugs auf der See beurtheilen läßt. Gerade voruns in ziemlicher Entfernung wurde abermals ein Schiff sichtbar.Mr. Irish erklärte es für eine Kriegsschaluppe: eine halbe Stundespäter wurde sie zur Fregatte und als sie dwarsab an uns vorüber-zog, zeigte sie drei Reihen Stückpforten. Er war ein Neunziger;auch er fuhr an uns vorbei, ohne uns seiner Beachtung Werth zuhalten.

Drittes Kapitel.

Del schönem Wetter und günstigem Winde segelten wir umdas Cap LandS-End; statt aber den Canal hinaufzusteucrn, wurdeunser Schiff nach dem Lande eingehalt. Cooper stand am Steuerund der Kapitän fragte ihn, ob er unter den Matrosen nicht einenkenne, der schon in Falmouth gewesen sey. Er erhielt zur Antwort,der Philadelphier Bill habe vom Vorkastell aus die verschiedenenVorgebirge alle mit Namen bezeichnet und seinem eigenen Berichtzufolge lange Zeit an der englischen Küste Dienste gethan.

Dieser Bill war ein Mann in den Fünfzigen, von festem,ruhigem, zuverläßigem Charakter und stand auf dem ganzen Schiffein der größten Achtung. Er zeigte für Cooper eine besondereVorliebe, hatte ihn im Stechen und Splissen von Taue», sowie