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17 (1845) Ned Myers : aus dem Leben eines Vorkastellmatrosen
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war übrigens so klar, daß unser nächtliches Werk am nächsten Morgenrecht leicht gerade unter unserem Kiel gesehen werden konnte: dawir aber auf der äußeren Nhcde lagen und nur wenige Schiffe denHafen berührten, so hatte es wenig zu bedeuten. Während unseresdortigen Aufenthalts gab'S einmal einen Allarm: man fürchtetenämlich den Angriff eines englischen Linienschiffs, das in der Seedraußen bemerkt wurde, und alsbald zogen ganze Schaaren vonPriestern aus, um die schutzlose Stadt zu vertheidigcn.

Wir nahmen über die Hälfte unserer Fracht in diesem kleinenHafen ein und fuhren dann nach Almeria, einer alten maurischenStadt, dicht unter dem Kap de Gatts gelegen, um dort vollendsden Rest unserer Fracht an Bord zu schaffen, wozu wir aber mehrereWochen Zeit bedurften. Ich ging fast jeden Tag auf den Marktund fand so Gelegenheit, das Leben und Treiben der Spanier inder Nähe zu betrachten. Unser Schiff lag eine ziemliche Streckevom Ufer entfernt und wir landeten an einer Quarantainestation,welche wenigstens eine halbe Meile von dem Wafferthor entferntwar, zu welchem wir jedesmal am Strande hinabwandern mußten.

Einer meiner Ausflüge in die Stadt verwickelte mich in einkleines Abenteuer. Der Kapitän hatte Cooper'n befohlen, in derKombüse eine Portion Pech zu siede»; der Kessel wurde durch einenZufall umgeworfen und das Schiff kam in Gefahr einer Feuers-brunst. Man verschaffte sich jetzt einen neuen Kessel, und Cooperwurde mit Daniel Mac Coy nach der Quarantainestation geschickt,um das Pech am Bord zu kochen. Der Strand war ohne Werste,weßhalb man mitten durch die Brandung an'S Ufer waten mußte;überdies bildet die Bai bloß einen Ellenbogen, so daß die Hälftedes Winds, der in der See draußen weht, auch hier hereindringtlauter Umstände, welche das Landen zuweilen sehr kitzlich machenund viele Gewandtheit in Anspruch nehmen.

Ich ging mit den beiden andern an'S Land und wanderte indie Stadt, um meine Geschäfte zu besorgen, während die beiden