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Als wir uns in der Richtung des Schusses umschauten, sahenwir eine Fregatte mit eingesetzten Leesegeln unsere Felucke mit solcherHast verfolgen, daß der Schaum bis an ihre KlüSgaten hinauf-spritzte. Als sie hinter Misere,n Spiegel vorüberkam, zeigte sie eineenglische Flagge, nahm aber sonst keine Notiz von uns, sondernfolgte unablässig der Felucke, indem sie ihren Abstand von Zeit zuZeit durch Schüsse abmaß. Beide Schisse verschwanden bald indem Nebel, wiewohl das Kanoniren noch eine Zeit lang fortdauerte.
Wir selbst steuerten in unserem Kurse weiter und wünschtendem Engländer viel Glück zu seiner Jagd aus die Felucke, welcheden ganzen Tag keine Flagge hatte sehen lassen. Einige Wochenspäter fanden wir auch unsere Guineen wieder in einem Brodkorb,nachdem wir uns bis zu ihnen durchgegessen hatten.
Bald nachdem wir dem Seeräuber — denn dieß war die Fe-lucke schon dem Ansehen und höchst wahrscheinlich auch ihrem Ge-werbe nach, ob sie nun ein wirkliches Patent aufweisen mochte odernicht —- mit knapper Noth entronnen waren, begegnete uns einzweites Abenteuer.
Die ncbliche Witterung mit ihren Stürmen aus Westen hieltan, bis wir die Meerenge von Gibraltar paffirt hatten. In derNacht, da wir uns dem Kap Trafalgar gegenüber befanden, kamder Kapitän um die Zeit der Mittelwache auf's Verdeck und ertheilteder Mannschaft auf dem Vorkastell den lauten Befehl, ein scharfesAuge auf ihre Umgebung zu richten, da wir nächstens durch LordCollingwoods Flotte komme» müßten.
„Segel, ho!" rief der spanische Joe, kaum nachdem der Ka-pitän den Mund geschloffen hatte.
Wer war's? — Die englische Flotte in einer langen Linieund in solcher Richtung gegen uns hcranziehend, daß sie zwischendem Fock- und großen Mast an unser Schiff anzurcnnen drohte.
Der Kapitän befahl das Steuer hart aufzurichten und schrienach Cooper, dem er die Kajütenlaterne heraufzubringen befahl.