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17 (1845) Ned Myers : aus dem Leben eines Vorkastellmatrosen
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deren sie sich am Lande schuldig gemacht hatten die Einen re-gungslos, in thierischer Stumpfheit, Andere gegen die Wirkungdes übermäßig genossenen Getränkes ankämpfend, und wieder An-dere in jenem schrecklichen Zustand, welchen die Matrosen selbst dieSchauer" nennen.

Unsere Mannschaft war weder schlimmer noch besser als dieder andern Schiffe eine wahre Musterkarte der verschiedenstenNationen, wie sie alle amerikanischen Fahrzeuge in der Regel dar-bvten, so lange sich der neutrale Handelsverkehr auf seinem dama-ligen Höhepunkt erhielt. Der Kapitän, der Oberstcuermann, derKoch nebst vieren von den Vorkastell-Matrosen waren geboreneAmerikaner; der Untcrsteuermann ein Portugiese, von den Schiffs-jungen der eine ein Schotte, der andere ein Kanadier; außerdembefand sich noch ein Spanier, ein Preuße, ein Däne und ein Eng-länder auf dem Vorkastell. Ein zweiter Engländer, ein Küfer, deraus einem Wallfischfänger Schiffbruch gelitten, hatte unter derBedingung freier Ueberfahrt Dienste bei uns genommen. Mit DanMac Cop zählte das Vorkastell ohne den Koch zehn, die Back da-gegen fünf Mann, worunter auch den Rheder eines zweiten gestran-deten Engländers, den wir als Passagier Mitnahmen.

Noch am selben Nachmittag lichteten wir die Anker und fuhrenden Strom hinab, bis wir dem Stadlhaltcreiland gegenüber kamen,wo wir aufs Neue anlegten. Den Morgen darauf wurden sämmt-liche Matrosen aufgerufcn, um endlich unsere Abfahrt zu bewerk-stelligen; sobald der Anker aufgewunde» war, gab der SteuermannCooper'n und mir den Befehl, am Fockmast hinaufzuklettern unddas Vormarssegel los zu lassen.

Kaum hatte ich mich auf dem einen, Covper auf dem andernRaaarm niedergelassen, als der Untersteuermann heranfkam und unslachend seinStopp"* in die Ohren schrie. Cooper war eben im» Dieser Ruf bedeutet, daß ein Tau vor dem Addieren gestoppt werden soll.