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als sie mir bereits herzlich entleibet war. Neben meinem Herrnund Gebieter hatte ich nun auch noch eine Gebieterin, welche michzu einer Art von Küchenjungen verwendete und mich zum Reinigenvon Messern, Stiefeln, Leuchtern und ähnlichen Verrichtungen an-hielt, gegen welche mein Stolz sich höchlichst empörte. Ich habeseither manchmal gedacht, es könnte auch geschehen sepn, um mirden Seedienst zu entleiben und mich zur Rückkehr nach Mr. Mar-chinton's Hanse zu veranlassen — jedenfalls aber hatte es eine ganzandere Wirkung, denn mein Wunsch, Seemann zu werden, bliebfortwährend unverändert.
Eines Sonntags war ich auch wieder auf dem Schiffe gewesenund hatte dem Steuermann im Aufziehen der Flaggen am Fock-und Bcsanmast geholfen, worauf ich zu gehöriger Zeit nach HauSzurückkehrte. Hier empfieng mich meine Herrin mit dem Befehl,augenblicklich eine doppelte Portion Messer zu putzen. Ich pro-testirte gegen alle derartige Arbeit und geriet!) in heftigen Streitmit ihr; endlich zwang sie mich aber doch, die Messer zu reinigen— doch nicht zu ihrem Besten, denn über die Hälfte flog über denZaun in den anstoßenden Hof; was übrig blieb, wurde gesäubert,worauf ich meinen Hut ergriff und wieder zu vi. Heizer zurück-kehrte, um den Leander und meine Gebieterin mit keinem Augemehr zu erblicken.
Zweites Kapitel.
Dies führte natürlich eine Erklärung herbei: vr. Heizer undseine Frau machten mir Vorwürfe wegen meines Benehmens undversuchten nochmals, mich zur Rückkehr in Mr. Marchinton's Hauszu überreden. Die freundlichen Gesinnungen jenes Herrn, sowie, die Aussichten, welche mir der Schutz und die Gönnerschaft meines
Pathen, des Herzogs von Kent, darböten, wurden des Langen undBreiten besprochen.
Ned MyerS.
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