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in einer neuen Gestalt und ich fing an, meiner Gefangenschaft herzlichmüde zu werden, denn die Kartoffeln lasteten schwer auf mir unddie eingcpreßte Luft machte meinen Käfig fast unerträglich. Schonstand ich auf dem Punkt, den Schrank zu verlassen, als das Geräuschauf dem Verdeck mir die tröstliche Versicherung gab, daß die Mann-schaft am Bord eingetroffcn und der Schooner zu Abfahrt bereitwar. Ich konnte die Unterhaltung der Leute mitanhoren und nacheiner Pause, welche mir ein ganzes Jahrhundert dünkte, durste ichnicht länger zweifeln, daß sich der Schooner wirklich unter Wegsbefand.
Während wir aus dem Hafen hinausfuhren, vernahm ich dasAnrufen aus einem der Foris; nicht lange nachher begegnete unsder „Driver", dieselbe Kriegsschaluppe, welche unser Schiff aufge-bracht hatte und die nun ihre Prise natürlich wieder anrufen mußte.Dies Alles konnte ich in meinem Gefängnisse unterscheiden, so daßich mich nach und nach mit meiner Einsperrung wieder aussöhnte.Nachdem unsere Papiere richtig befunden waren, wurden wir vonder Schaluppe nicht länger aufgehalten, sondern erhielten die Er-laubniß weiterzufahren.
Schon war es Mittag, als ich endlich erlöst wurde. Sobaldich aus'S Verdeck herauf kam, gewahrte ich, daß der Schooner be-reits die offene See erreicht hatte: außer ein paar wohlbekanntenThürmen war von Halifax nichts Weiteres mehr zu entdecken. Ichmuß gestehen, daß ich den Schritt, den ich gethan hatte, nunmehr zubereuen anfing: hätte ich das Land wieder erreichen können, so würdemein Hang zu einem unstäten Leben wahrscheinlich eine sehr heil-same Erschütterung erfahren haben jetzt aber war es zu spätund ich sah mich genöthigt, auf dem schwierigen dornenvollen Pfadeauszuharrcn, den ich so unbedachtsamcr Weise betreten hatte.
Ich blicke oft auf diesen Augenblick zurück und suche mir vor-zustellen, wie sich wohl mein Schicksal ohne diesen unglückseligenSchritt gestaltet haben würde. Was der Prinz für mich gethan