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17 (1845) Ned Myers : aus dem Leben eines Vorkastellmatrosen
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unsers Vaters Tod, war aber nicht an sie, sondern an Diejenigenadressirt, in deren Obhnt sie zurückgclaffen worden war. JenesBesitzthum bekamen wir niemals auSgeliefert; mein Schiffskamerad,der diesen Bericht verfaßt, ist der Ansicht, daß gesetzliche Hindernissein den Weg getreten sepn mögen.

Ehe mein Vater Neuschottland verließ, hatte er Harriet undmich bei einem Mr. Marchinton, einem Geistlichen, in Kost gege-ben, der seine wirkliche Pfarrei besaß, sondern in einer eigenen Ka-pelle predigte. Dieser schickte uns beide in die Schule und trugauch sonst Sorge für uns. Wann der Prinz Halifax verließ, weißich nicht mehr genau anzugeben: es muß in meinem fünften odersechsten Jahre wahrscheinlich um's Jahr 1798 oder 1789 ge-schehen sepn.*

Von jener Zeit an bis zum Jahr 1803 blieb ich bei Mr.Marchinton, besuchte die Schule und vertrieb mir die Zeit, wiedieß bei Knaben jenes Alters gewöhnlich ist. Ich fürchte, ich warvon Natur zur Trägheit und zum Müßiggang geneigt, denn unterden ZwangSmaßregeln des SchullebrerS und meines Erziehers wurdeich immer starrköpfiger und ungeduldiger. Daß ich gerechte Ursachehatte, mich über Mr. Marchinton zu beklagen, wüßte ich eben nicht,nur wollte mir seine strenge Zucht nicht behagen, vornehmlich deß-halb wie ich jetzt zu glauben geneigt bin weil es mir nichtangenehm dünkte, unter drückendem, geistigem Zwange gehalten zuwerden. Ich glaube nicht, daß ich sonderlich verdorben war, undweiß gewiß, daß ich nichts weniger als ein cholerisches Temperament

* Edward, Herzog von Stent, wurde am 2. November 1762 geboren und>ward den «3. April 1729, also etwas über 31 Jahre alt, zum Peer er-,hoben. Diese Ernennung fand wahrscheinlich bei seiner Rückkehr nach'England statt, nachdem er sechs bis acht Jahre in Amerika und Westin-dien zugcbracht hatte. Während seines Aufenthalts in jener Hemisphärediente er mit großer Auszeichnung in Westindicn.

Anmerk, des Herausgebers.