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meine Mutter soll eine Deutsche gewesen sehn; doch weiß Keinesvon der Familie viel davon zu erzählen. Nach der Schilderung,die man mir von ihr entworfen hat, lebte sie sehr einsam, war vielmit Dingen beschäftigt, welche dem Amte meines Vaters gänzlichfremd blieben und konnte überhaupt das Soldatenlebcn nicht leiden.
Ich wurde in der anglikanischen Konfession getauft und vonmeiner frühesten Knabenzelt an gab man mir zu verstehen, Seinekönigliche Hoheit, Prinz Edward, der Vater der Königin Victoria,habe mich aus der Taufe gehoben, Major Walter desselben Regi-ments sey der zweite Pathe, und MrS. Walter, seine Gemahlin,meine Taufpathin gewesen. Meine wahren Namen sind: EdwardRobert Mhers — die beiden ersteren wurden mir von meinenTaufpathen nach ihren eigenen gegeben. Diese Taufe, wie meineGeburt fand zu Quebec Statt. Seit ich aber zur See ging,nannte ich mich immer blos Edward oder Ned MyerS.
Noch ehe ich alt genug war, um dauernde Eindrücke in meineErinnerung aufzunehmen, wurde das Regiment nach Halifax ver-setzt. Mein Vater begleitete dasselbe, und seine beiden Kinder,meine Schwester Harriet^ und ich, wurden natürlich gleichfallsnach Neuschottland mitgenommen.
Mein Leben in Halifax, besonders die späteren Jahre meinesdortigen Aufenthalts, habe ich noch ziemlich deutlich im Gedächtnis;:der Prinz und mein Vater blieben beide eine geraume Zeit beiihrem Regiment, verließen aber Halifax um mehrere Jahre früher,als ich selbst von der Stadt Abschied nahm.
Des Prinzen Edward kann ich mich noch ganz genau erinnern.Er wohnte zuweilen etwas außerhalb der Stadt, in einem Hause,welches „Lodge" genannt wurde; ich wurde oft dahin geführt,um ihn zu besuchen, auch hatte er eine Wohnung in der Stadtselbst. Ich war sehr gut bei ihm angeschrieben, denn er nahm
' Henriette.
" Kleines Landgut.