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17 (1845) Ned Myers : aus dem Leben eines Vorkastellmatrosen
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weise, wie sie unter Seeleuten so gewöhnlich ist, aufzugebe» undihre Blicke auf jene grasten Wahrheiten zu richten, welche so mäch-tig auf Neberzeugung und Besserung hinwirken, sobald man sie inDemuth und mit dem richtigen Vewußtsehn unserer eigenen Schwächein'S Auge faßt.

Von meiner Familie besitze ich, außer meinen eigenen Jugend-erinnernngen und den Erzählungen meiner Schwester, keine weitereKenntniß. Meines Vaters kann ich mich noch oberflächlich erinnern;non meiner Mutter, welche in meiner frühesten Jugend gestorbensehn muß, ist mir dagegen kein deutliches Bild in der Seele zurück-geblieben. Ersteren durste ich bis zu meinem fünften oder sechstenJahre sehr oft sehen; er diente in des Königs von Großbritanniendreiundzwanzigstem Infanterie-Regiment;* der vierte Sohn diesesMonarchen, Prinz Edward, wie er damals genannt wurde (späterführte er den Titel eines Herzogs von Kent), kommandirte dasKorps und begleitete es in die britisch-amerikanischen Kolonien, woes lange Zeit stationirt war.

Ich wurde zu Quebec zwischen den Jahren 1792 und 1794wahrscheinlich anno 1793 geboren. Welchen Rang mein Bakerin seinem Regimente bekleidete, vermag ich nicht anzugeben, glaubeaber mit ziemlicher Gewißheit, daß er wirklicher Offizier war. Erbefand sich viel um den Prinzen und ich erinnere mich, daß er aufder Parade, wo ich ihn oft gesehen habe, häufig von dem Prinzenzu der Mannschaft zu gehen pflegte ein Umstand, der meinenalten Schiffskameraden zu der Meinung veranlaßt, er sey der Ad-jutant des Prinzen gewesen.

Mein Vater war, wie ich immer sagen hörte, ein geborenerHannoveraner und Sohn eines Geistlichen aus jenem Lande; auch

' Der Verfasser ließ früher die Nummer dieses Regiments in seinem Tage-buche »nauSgefüllt und ergänzt sic erst jetzt aus dem Gedächtnis: es istdaher leicht möglich, daß er sich irren könnte.

Anm. d. Herausgebers.