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und nahm daher seine Zuflucht zu einer Andeutung, die, wenn sieam gehörigen Ort vorgebracht wurde, selten verfehlte, Jsabella'S begei-sterten Gedankenflug zu mehr weltlichen Rücksichten herabzuziehen.
„Deine Kinder, Donna Jsabella, werden dem Erfolge dieserunserer letzten und größten polilischen Maßregel ein schönes Erbezu verdanken haben. Deine Besitzungen und die ineinigen werdenhinfort vereinigt auf denselben Sprößling übergehen; dann kannauch diese portugiesische Heirath den Weg zu neuem Ländcrerwerböffnen; Granada ist Dir bereits durch unsere vereinten Waffengesichert, und hier hat die Vorsehung die Straße zu einem Reichim Osten ausgeschlossen, das alles zu übertreffen verspricht, wasbis jetzt in Europa anSgcführt wurde."
„Sind meine Kinder nicht auch die Deinigen, Fernando?Kann dem Einen ein Glück blühen, ohne daß das Andere Theildaran hätte? Ich hoffe, sie werden einsehen lernen, warum soviele neue Unterthanen und so viele Gebiete ihren Besitzungen bei-gefügt wurden, und verspreche mir, daß sie immer ihrer höchstenund ersten Pflicht, nämlich der Verbreitung des Evangeliums, treubleiben werden, damit das Scepter der Einen kalholischen Kircheum so schneller die ganze Erde umfasse."
„Demungeachtet wird es aber nöthig sehn, die errungenenweltlichen Bortheile auch durch weltliche Mittel zu sichern."
„Du hast Recht, mein Gebieter, und es ziemt sich für lie-bende Aeltern sowohl in dieser als in jeder andern Hinsicht dasInteresse ihrer Nachkommen zu wahren."
Jsabella lieh nun den politischen Planen ihres Gemahls einbereitwilligeres Ohr und sie besprachen sich wohl eine Stunde langüber einige wichtige Maßregeln, deren alsbaldige Ausführung ihrvereinter Vortheil zu fordern schien. Dann verabschiedete sich Fer-dinand von seiner königlichen Gattin mit einem zärtlichen Kusseund zog sich nach seinem eigenen Cabinete zurück, um, wie er ge-wöhnlich that, zu arbeiten, bis sein Körper der Ruhe bedurfte.