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an der Fahrt Theil genommen, Ehre gemacht hätte. Es fandeneinige Berufungen an den alten Matrosen statt, um zu sehen, ober die eben vernommenen Angaben bekräftigen könne, wodurch aberseine Betheurungcn hinsichtlich der Genauigkeit von Don Luis'Mittheilungen nur um so kräftiger wurden.
Es war in der That wunderbar, welchen Ruf der Conde deLlera dieser kleinen Täuschung verdankte. Es galt als eine ArtRuhm, die angeblichen Worte Columbus' mit so viel Treue undNachdruck wiederholen zu können; und Peter Martir, der mit Rechtum seiner Gelehrsamkeit willen sehr geachtet wurde, ließ das Lobunseres Helden aller Orten erschallen, während die jungen Zög-linge des Mannes der Wissenschaft mit der Glut und dem Autoritäts-glauben der Jugend das Echo seiner Worte bildeten. Der Ruhmdes Genuesen war in der That so hoch gestiegen, daß man Jeden,der sich seines Vertrauens erfreuen durfte, beneidete; und tausend— wahre oder eingebildete — Thorheiten des Grasen von Llerawurden ob dem Umstande vergessen, daß der Admiral ihn der Mit-theilung solcher Thatsachen und Gefühle, wie sie von Luis erzähltworden waren, für würdig gehalten hatte. Da man Luis, außerdemhäufig in Don Christoval'S Gesellschaft sah, so war die Welt sehrgeneigt, bei dem jungen Manne Eigenschaften zu suchen, die ausirgend einem unerklärlichen Umstande bisher der Aufmerksamkeitganz entgangen scyen.
So gewann Luis de Bobadilla au§ seinem Mnthe und seinerEntschlossenheit in der öffentlichen Meinung einige Vortheile, obgleichsie weit hinter denen zurückblieben, welche ihm ein offenes undwahres Zugeständnis wie weit er bei der Sache betheiligt gewesen,hätte erwerben müssen. Welchen Einfluß diese Eigenschaften aufseine Bewerbung um Mercedes übten, wird aus den folgendenBlättern ersichtlich sehn.