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zu Unserer Frauen von Loretto, zu der alle gute Christen amliebsten ihre Zuflucht nehmen. Ein Büßgang zu ihrer Kapelle istzwei andere werth."
In Augenblicken der Gefahr ist das religiöse Gefühl gewöhn-lich sehr mächtig, und der Vorschlag wurde daher mit aller Wärmeausgenommen. Der Admiral willfahrte gerne, und als Alle ge-zogen halten, fand man die bezeichnet- Erbse in der Hand einesgemeinen Matrose», Namens Pedro de Billa, der weder um seinerFrömmigkeit noch um seiner Kenntnisse willen in sonderlichemRufe stand.
„Das ist eine mühsame und kostspielige Reise," brummte der»»freiwillige Büßer; „da werde ich nicht wohlfeil wegkommen."
„Laß Dich daS nicht kümmern, Freund Pedro," antworteteColumbuS; „Du sollst nur die körperliche Anstrengung zu leidenhaben, denn den Kostenpunkt der Reise will ich auf mich neh-men. Diese Nacht wird mit jedem Augenblicke schrecklicher, Bar-tolomeo Roldan."
„DaS ist in der That wahr, Sennor Admiral, und ich bi»nicht sonderlich zufrieden mit einem Wallfahrer, wie dieser Pedrohier, obgleich es scheinen möchte, der Himmel selbst habe dieseWahl geleitet. Eine Messe zu Santa Clara de Moguer mit einerNachtwache in jener Capelle — ist wohl mehr werth als derartigeweite Reisen von Leuten wie er."
Diese Ansicht fand nicht wenig Unterstützung unter den Ma-trosen von Moguer, und so wurde denn zum dritten Male das LooSgezogen, wobei die bezeichnete Erbse abermals dem Admiral zufiel.Dessenungeachtet minderte sich die Gefahr nicht, und die Caraveledrohte jeden Augenblick im Tumulte der Wogen zu überstürzen.
„Wir sind zu leicht, Vicente Uannez," sagte ColumbuS, „undso verzweifelt auch das Unterfangen scheinen mag, so müssen wirdoch den Versuch machen, unsere leeren Fässer mit Seewaffer zufüllen. Seht zu, daß man Wafferschlangen unter die Presenuingen