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bringt und schickt gewandte Bursche hinunter, die das Wasser ge-hörig in die Fässer und nicht in den Schiffsraum leiten."
Dem Befehl wurde Folge geleistet, und einige Stunden wur-de» in mühsamen Versuchen, diesen Dienst zu verrichten, hingebracht.Die größte Schwierigkeit dabei war, diejenigen, welche das Wasseraus denr Meere pumpten, zu schützen, denn da das ganze Elementrund umher in solcher Verwirrung tobte, so war es nicht leicht,sich auch nur eines Tropfens in guter Weise zu bemächtigen. Ge-duld und Ausdauer führten jedoch endlich zum Zwecke, und nochvor Anbruch des Tages waren so viele leere Fässer gefüllt, alsfür die Stetigkeit des Fahrzeugs nöthig schien. Gegen Morgensiel der Regen in Strömen und der Wind schlug von Süden nachWesten um, ohne jedoch viel an Stärke zu verlieren. Man setztedas Focksegel auf's Neue bei, und so kam das Fahrzeug in derfurchtbar aufgewühlten See einige Meilen ostwärts.
Als der Tag grauetc, neigte sich die Scene zum Besseren.Die Pinta war nirgends zu sehen, und die Meisten in der Ninnaglaubten, sie seye zu Grunde gegangen. Die Wolken hatten sichein wenig aufgethan, und eine Art geheimnißvollen Glanzes ruhteauf dem Ocean, der noch immer unter wüthendcm Zischen weißeSchaumgüffe in die Höhe warf. Die Wellen wurden jedoch all-mählig regelmäßiger und die Matrosen hielten «S nicht längermehr für nöthig, sich an dem Schiffe festzubinden, um nicht überBord gewaschen zu werden. Man brachte weitere Segel an derCaravele au, die jetzt immer rascher vorwärts ging und mit jedemAugenblicke stetiger und sicherer in ihren Bewegungen wurde.