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dem Haine, welcher zwischen dem Dorfe und den Privatwohnungendes Kazikcn mitten inne lag, stattgefunden, und die beiden Spanierwaren gegen ihre Freunde so zutrauensvoll geworden, daß keinerderselben andere Waffen bei sich führte, als diejenigen, womit dieNatur den Menschen versieht. Luis Fatte vor einer halben StundeSchwert und Schild zu Ozema'S Füßen niedergelegt, die zu ihrerwechselseitigen Unterhaltung mit seinen Waffen die Heldin spielte,während Sancho die Hakenbüchse für ein viel zu schweres Geräthhielt, um eS beständig als Spielzeug mit sich zu führen. Sie lagin dem Gemache, das ihm zu einem behaglichen Quartiere diente.
„Sollte das auf Verrath hinausgehen, Sennor?" rief Sancho.„Haben diese Blaustrümpfe vielleicht den wahren Werth der Fal-kenschellen ausfindig gemacht, und führen sie etwa im Schilde, denihnen gebührenden Ncbcrschuß nachzufordern?"
„Ich setze mein Leben zum Pfände, Mattinao und alle seineLeute sind zuverlässig, Sancho. Dieser Lärm hat etwas Andereszn bedeuten. Horch! — vernimmst Dn nicht den Ruf ,Caonabo^?"
„Freilich, Sennor! Dieß ist der Name des Cariben-Kazikender der Schrecken aller dieser Stämme ist."
„Eile wo möglich nach Deiner Hakenbüchse, Sancho, unddann schließe Dich in den Wohnungen oben an mich an. Ozemaund die Weiber unseres Freundes müssen auf jede Gefahr hin ver-teidigt werden."
Als Luis diesen Befehl gegeben hatte, trennten sie sich, undSancho eilte dem Dorfe zu, welches zu dieser Zeit der Schauplatzwilden Tumultes war, während unser Held sich langsam und ver-drüßlich nach den Privatwohnungen des Kaziken zurückzog und hinund wieder hinter sich blickte, als sehne er sich, in das Getümmeldes Kampfes zu stürmen. Hundertmal wünschte er sich seinenLieblingszelter und eine tüchtige Lanze herbei, und es wäre auchin der That keine besonders schwere Aufgabe für einen Ritter vonseiner Tapferkeit gewesen, tausend Feinde, wie die, welche ihn jetzt