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unter Segel, und verfolgte seinen Weg längs der Norbküste vonCnbci. Während er gegen die Paffatwinde ankämpfte, um im Ostenvorzudringen, traf er auf so starken Wind, daß er sich entschließenmußte, nach einem Lieblingshafen auf der Insel Cuba abzuhalten,dem er den Namen Puerto del Principe gab. Zn diesem Zweckeließ er Signale geben, um die Pinta, welche weit windwärts war,zurückzurufen, und da die Nacht anbrach, wurden Lichter auSgehängt,um Martin Alonzo in den Stand zu setzen, sich an den Admiralanzuschließen. Am andern Morgen bei TageSgrauen kam ColumbnSauf das Deck, warf seinen Blick umher, und sah die Nimm unterseinem Lee beiliegen, aber von der andern Caravele keine Spur.
„Hat Niemand die Pinta gesehen?" fragte der Admiral Sancho,der an dem Steuer stand, mit großer Lebhaftigkeit,
„Ich sah sie, Sennor, so lang Augen ein Schiff sehen konnten,das sich unsichtbar zu machen beabsichtigt. Meister Martin Alonzoist aus dem Ostbord verschwunden, während wir hier beigelegt hatten,um seine Herabkunft zu erwarten."
Es war nun Columbus klar, daß derselbe Mann ihn verlassenhatte, der früher so eifrig in seiner Angelegenheit gewesen war undnun durch seine Handlungsweise auf's Neue erprobte, wie wenigdie Freundschaft gilt, wenn Eigennutz und Habsucht ihr Spieltreibe». Die Abenteurer trugen sich mit Berichten von Goldmienen,deren Vorhandenseyn man aus den Beschreibungen der Eingebornenfolgern wollte, und der Admiral zweifelte nicht, daß sein unbot-mäßiger Begleiter der Segelschnelligkeit seiner Caravele vertraute,um bei dem Winde zu halten, in der Hoffnung, zuerst das Eldoradoihrer Wünsche zu erreichen. Da jedoch das ungünstige Wetter au-hielt, so kehrten die Santa Maria und die Ninna in den Hafenzurück, um zu warten, bis sich der Wind änderte. Diese Trennungfand am 21. November statt: die Flotte war damals noch nichtüber die Nordküste von Cuba hinaus gekommen. Bon diesem Tagean bis zum 6. des folgenden Monats fuhr Columbus fort, diese