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mit dem Admiral hielt der Befehlshaber der Pinta auf die Felukkeab, um den erhaltenen Befehl zu vollstrecken.
„Martin Alonzo fängt an zu wanken," bemerkte ColumbuSgegen LuiS. „Er ist zwar ein kühner und ungemein geschickterSeemann, aber Beharrlichkeit in Verfolgung einer Aufgabe gehörtnicht zu seinen Tugenden. Es wird der Gebrauch meines vollenAnsehens nöthig seyn, um die Einflüsterungen seiner Schwäche zubewältigen. Diese Seitensprünge sind nutzlos — Cathap — Cathayist mein Ziel."
Nach Mitternacht wurde der Wind stärker, und die Caravelenglitten einige Stunden mit der ungemeinen Geschwindigkeit vonneun englischen Meilen in der Stunde über den glatten Oeean hin.Wenige zogen sich aus, es seh denn, daß sie die Kleider wechselten,und ColumbuS schlief in dieser Nacht auf dem Hüttendecke, indemer sich nur eines alten Segeltuches statt des Lagers' bediente. Luisleistete ihm Gesellschaft, und mit dem Grauen des Tages warenBeide wieder auf dem Verdecke. Alle schienen von dem gemeinsamenGefühle belebt, daß Land in der Nähe scy und demnächst eine großeEntdeckung bevorstehe. Die Herrscher hatten dem, welcher zuerstdas ersehnte Land anrufen würde, einen Jahrgehalt von zehntausendMaravediS versprochen, und bei jeder Gelegenheit waren AllerAugen thätig, den verheißenen Preis zu gewinnen.
Als die Sonne allmälig mit ihren Strahlen auch den west-lichen Rand des Meeres säumte, glaubte Alles an der Gränzedieses Horizontes Land zu entdecken: in den Schiffen wurden hastigSegel auf Segel gehäuft, um so schnell als möglich vorwärts zukommen, und es begann ein Wettrennen unter der Mannschaft derverschiedenen Fahrzeuge, um am frühesten des ersehnten Anblickestheilhaftig zu werden. Bei dieser Gelegenheit glichen sich die Vor-theile und Nachlheile der verschiedenen Bewerber auf eine eigen-thümliche Weise aus. So klein die Ninna auch war, so segelte siedoch bei günstigem Winde und glattem Wasser am schnellsten; die