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„Ich finde so viele Gründe, edler Admiral, um eine Abände-rung unseres CnrseS nach Süden wünschenswerlh zu machen, daßich dem Drange nicht widerstehen kannte, umzukehren und Euchmeine Ansicht mitzutheilen. Die meisten neueren Entdeckungen findin den südlichen Breiten gemacht worden, und wir thun vielleichtgut, uns gleichfalls nach dieser Himmelsgegend zu wenden."
„Haben wir durch die Abänderung des CnrseS nach dieserRichtung Etwas gewonnen? Dein Herz scheint sich nach südlicherenZonen zu sehnen, würdiger Freund, während ich mich hier, dasFehlen des Landes ausgenommen, in einem wahren Paradiese zubefinden glaube. Im Süden — und meinetwegen auch im Nordenvon uns — mögen allerdings Inseln liegen, aber der Continentbefindet sich nothwendig im Westen. Warum sollten wir das Ge-wisse für das Unsichere, das Größere für das Geringere aufgeben?Jst Cipango oderCathay nicht mehr Werth, als irgend ein hübscherOrt, eer vielleicht von Gewürzen duften mag, aber sonst vonkeinem Belange ist und sich nie mit den Herrlichkeiten .Asiensmessen kann — mag es sich nun um eine Entdeckung oder um eineEroberung handeln."
„Ich wünschte, Sennor, ich könnte Euch zu einem mehr süd-lichen Curie veranlassen."
„Geh, Martin Alonzo, und vergiß derartige Wünsche. MeinHerz verlangt nach dem Westen und die Vernunft heißt mich diesemSehnen folgen. Höre jetzt meine Befehle, und suche bann dieNinna auf, damit Dein Bruder, der würdige Bicente Uannez, ihnengleichfalls Nachkommen möge. Sollte uns nächtlicherweile irgendein Unfall trennen, so ist es die Pflicht von uns Alle», männlichgen Westen zu stcuren, um uns wieder zusammen zu finden; dennes wäre eben so nutzlos als traurig, allein auf diesem unbekanntenMeere umher zu irren."
Pinzon war augenscheinlich mißvergnügt: er gehorchte jedochwillig, und nach einem kurzen, aber scharfen und lauten WortwechselDonna Mercedes. 2te Aufl. 26