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hunderlundachtunddreißig Meilen berechnet, da sie den Matrosen,welche schon jetzt jede Meile und jede Stunde mit Angst und Bangenzählten — allzu schrecklich erschienen wäre. —
Freitag, der fünfte Oktober, begann unter noch vvrtheilhaftcrenAussichten, denn ColumbuS fand, daß sein Schiff mit einer Ge-schwindigkeit von ungefähr acht Meilen in der Stunde durch dasWasser glitt — wir sagen „glitt," da die See so ruhig war, daßvon keinem Wanken des Fahrzeuges die Rede sepn konnte. DieseFahrt war beinahe die schnellste, welche sie je zurückgelcgt hatten,und würde hinsichtlich der gemachten Entfernung die des vorher-gehenden Tages noch übertroffcn haben, wenn sich nicht gegen dieStacht hin der Wind gelegt hätte. Demungeachtet aber lagen nachdem Ablauf des seemännischen Tages wieder weitere siebenundfünfzigStunden zwischen Ferro und den Schiffen — eine Fahrt, welcheden Matrosen zu fünfundvierzig angegeben wurde. Der folgendeTag brachte keinen wesentlichen Wechsel und die Vorsehung schiendie kleine Flotte mit einer Eile vorwärts drängen zu wollen,die das große Problem, worüber der Admiral sich so lange mit denGelehrten herumgestrittcn hatte, aller Wahrscheinlichkeit nach zueinem schleunigen Ende führen mußte. Als es dunkel wurde, machtedie Pinta eine Wendung und hielt in der Richtung der SantaMaria ab, bis sie derselben so nahe war, daß Sennor Alonzo dasAdmiralsschiff ohne Sprachrohr anrufen konnte.
„Ist Sennor Don Christoval wie gewöhnlich auf seinem Posten?"fragte Pinzon hastig, und in den Tönen eines Mannes, der etwasWichtiges auf dem Herzen hat. „Ich sehe Leute auf dem Hütten-decke, kann aber nicht unterscheiden, ob sich seine Ercellenz unterdenselben befindet."
„Was ist Dein Begehr, guter Martin Alonzo?" erwiederteder Admiral. „Ich bin hier und sehe nach den Gestaden von Ci-pango oder Cathay aus: mag nun Gottes Güte die «inen oder dieanderen zuerst vor unseren Augen austauchen lassen."