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bisweilen in so großer Anzahl, daß man sich des Gedankens nichterwehren konnte, sie müßten bei ihrem Striche über die ungeheureWasserfläche doch eine Heimath in der Nähe kennen. Auch wurde dieAufmerksamkeit des Admirals und des Schiffsvolks wieder auf die Ab-weichung der Magnetnadel gelenkt, wobei sich jedoch alle in der Meinungvereinigten, daß dieses Vegebniß nur in den Bewegungen deS Sternsseinen Grund habe. Endlich kam der erste Tag des Oktobers, unddie Piloten des Admiralsschiffs gingen nun ernstlich an'S Werk,um sich über die zurückgelegte Entfernung Gewißheit zu verschaffen.ColumbuS'Kunstgriff hatte sie wie alle klebrigen irre geführt, undsie näherten sich jetzt dem Admiral, der auf seinem gewohntenPosten — auf dem Hüttendeck- stand, um ihm mit Gesichtern,welche die deutlichen Abbilder ihrer inneren Besorgnisse waren, dasErgebniß ihrer Berechnungen zu überreichen.
„Wir sind nicht weniger als fünf hundert achtundsiebenzigStunden westlich von Ferro," begann einer von Beiden; — „eineschreckliche Entfernung, wenn man sich mitten auf einem unbekann-ten Meere befindet."
„Du hast Recht, ehrlicher Bartolomeo," erwiederte Co-lumbuS ruhig, „obgleich die Ehre um so größer seyn wird, jeweiter wir uns wagen. Deine Berechnung bleibt jedoch sogar nochhinter der Wahrheit zurück, denn die meinige, welche der Einsichteines Jeden offen steht, bezeichnet fünfhundert und vierundachtzigStunden, also volle sechs Stunden mehr als die Deinige. Aberdas kommt noch nicht einmal einer Fahrt von Lissabon nach Guineagleich, und wir find nicht die Leute, welche sich durch Dom Joao'SMatrosen ausstechen lassen."
„Ach! Sennor Admiral, die Portugiesen haben ihre Inselnauf dein Wege und die alte Welt an ihren Ellenbogen, währendwir, wen» die Erde sich nicht als eine Kugel erweisen sollte, jedeStunde näher an ihren Rand kommen und unerhörten Gefahrenentgegen gehen!"