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Sennor Admiral," erwiederte der Andere ernst, und die Unterhal-tung war zu Ende.
Dennoch brachte das Nichterscheinen des Landes, das man sozuversichtlich erwartet hatte, ein tiefes Düster über die Fahrzeuge,und die Freude der Mannschaft ging wieder in Kleinmuth über.Columbus fuhr fort, nach dem Compaß genau westlich — in derWirklichkeit aber, West zu Süd südlich — zu steuern, bis er gegenMittag den dringenden Wünschen seiner Umgebung nachgab, undden CurS wieder nach Südwesten änderte. So segelte er fort, bisdie Schiffe in dieser Richtung weit genug gekommen waren, um esausser allen Zweifel zu setzen, daß die Mannschaft sich am vergangenenAbend durch Wolken hatte täuschen lassen. Bis zur Nacht warauch die letzte Hoffnung verschwunden, und die Fahrzeuge setztennun wieder nach Westen um, wobei sie in vicrundzwanzig Stundenvolle dreißig Seemeilen zurücklegten, welche jedoch der Schiffsmann-schaft als vierundzwanzig angegeben wurden.
Die nächsten Paar Tage fiel nichts Wesentliches vor. DerWind blieb günstig, obgleich er oft so leicht wurde, daß er dieFahrzeuge nur langsam vorwärts trieb und die Tagcsstrecken oftwenig mehr als fünfzig englische Meilen betrugen. DaS Meer warruhig und auch die Gräser kamen, obgleich in geringere Massen,als früher, wieder zum Vorschein. Am neunundzwanzigsten Sep-tember, oder am vierten Tage, nachdem Pinzon Land gerufen hatte,sah man wieder einen Fregattenvogel, und da unter dem Seeleutendie Meinung galt, daß dieses Thier nie weit von der Küste weg-fliege, so weckte sein Erscheinen wieder vorübergehend einige schwacheHoffnungen. Auch ließen sich zwei Pelikane blicken, und die Luftwar so sanft und balsamisch, daß ColumbuS erklärte, es fehle annichts als an Nachtigallen, um die Nächte so lieblich, wie in An-dalusien zu machen.
So kamen und gingen Vögel, um Hoffnungen zu erregen, denenimmer wieder der Fluch der Entäuschung folgen sollte. Sie flogen