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„Die Thaisache läßt sich nicht bezweifeln, denn Paul gibt i»seinem Schreiben an, er habe denselben Gesandten oft gesehen undviel in seiner Gesellschaft gelebt, da EugeniuS erst im Jahr 1477mit Tod abging. Don diesem Gesandten, der ohne Zweifel einWeiser und würdiger Mann war, da man wohl keinen Andern andas Oberhaupt der Christenheit schicken konnte — von diesem ver-ständigen Manne also erhielt ToScanelli viele interessante Nachrich-ten über die Bevölkerung und die ungeheure Ausdehnung dieserfernen Länder, von der Pracht ihrer Paläste und der außerordent-lichen Schönheit der Städte. Er sprach besonders von einer Stadt,die aste übrigen in der bekannten Welt übertrifft, und von einemeinzigen Flusse, an dessen Ufer zweihundert edle Städte liegen,welche durch marmorne Brücken miteinander in Verbindung stehen.Die Charte, welche Du vor Dir hast, Martin Alonzo, zeigt, daßdie genaue Entfernung von Lissabon bis zu der Stadt Quisay ge-rade dreitausend neunhundert italienische Meilen, oder etwa tausendStunden mißt, wenn man immer nach Westen steuert."'*
„Und spricht der gelehrte ToScaner auch von den Reichlhümerndieser Länder?" versetzte Meister Alonzo — eine Frage, welchealle Zuhörer veranlaßte, die Ohren aufs Neue zu spitzen.
„Allerdings, und zwar in bestimmten und nachdrücklichen Wor-ten. Der gelehrte Paul sagt in seinem Schreiben: ,DaS Land istedel und sollte wegen seiner großen Reichthümer und der Mengevon Gold, Silber und Edelsteinen, die sich daselbst vorsinden, vonuns genauer untersucht werden.' Er gibt noch ferner an, Quisayhabe fünfunddreißig Stunden im Umfang und fügt bei, daß derName übersetzt ,Stadt des Himmels' bedeute."
„In diesem Falle," brummte Sancho leise vor sich hin, sodaß nur Pepe ihn hören konnte, „wäre es nicht besonders nüthig,
" Ts ist bemerkenSwerth, daß die Stadt Philadelphia fast dieselbe Lageeinnlmint, welche der ehrliche Paul ToSianelli der berühmte» StadtQuisay angewiesen hat.