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Matrosen mäuschenstill auf, denn trotz ihrer Unzufriedenheit undihrer Neigung, i,n äußersten Falle stch Mann für Mann gegen ihnzu erheben, war eS ColumbuS doch gelungen, seinen Begleiterneine hohe Achtung vor seiner Einsicht und vor seiner Persönlichkeiteinzuflößen.
„Es ist eine seltene und schön ausgeführte Charte, Don Chri-stoval;" antwortete der Befehlshaber der Pinta, „sie macht Dem,der sie abzeichnete und erweiterte, wie auch Dem, der sie entwarf,große Ehre. Ohne Zweifel ist es das Werk irgend eines Gelehr-ten, der auf dieser Charte die Ansichten aller größeren Seefahrer,znsammenstellte?"
„Das Original stammt von einem gewissen Paul ToScanellieinem gelehrten ToSeanen, der in Florenz lebte — einem Mannevon ausgezeichneten Kenntnissen und einem Forscherfleiße, von demstch müssige Leute gar keinen Begriff machen können. Er begleitetedie Charte mit einem Schreiben, das viele gründliche und gelehrteAnsichten über Indien und die Inseln enthielt, welche, wie Dustehst, hier mit so vieler Genauigkeit verzeichnet sind. In dem Briefespricht er von verschiedenen Orten, welche manche wundervolle Zeug-nisse für die Macht des Menschen ablegen, besonders da, wo ervon dem Hafen Zaiton spricht, der jährlich nicht weniger als hun-dert Schiffe aursendet, welche bloS mit dem Erzcugniß des Pfeffer-baumeS befrachtet sind. Außerdem sagt er auch noch, daß in denZeiten des PabsteS EugeniuS IV. gesegneten Andenkens, ein Ge-sandter zu dem heiligen Vater kam, um diesem den Wunsch desGroß-Khans — was in der Sprache dieser Länder soviel als Kö-nig der Könige bedeutet — auSzudrücken, mit den Christen des We-stens, wie man uns damals nannte, in einen freundlichen Verkehrzu treten. Nun, ich denke, man wird uns bald die dcS Ostensnennen müssen."
„Dieß ist überraschend, Sennor," rief Pinzon: „wie kann manetwas der Art mit Sicherheit, oder wie kann »ran eS überhaupt wissen."