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11 (1846) Donna Mercedes von Castilien, oder die Entdeckung von Amerika
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unserem Untergang entgegen zu führen schien, und dann verließ erunS auf einem Meere, wie cs die Matrosen der Santa Maria nievorher sahen. Ein Meer, das wie die Wiese» an einem Flusseaussieht, und nur der Kühe und Hirten bedürfte, um für ein vonangeschwelltem Wasser ein wenig überschwemmtes Feld zu geltenist ein schreckliches Ding!"

Deine Wiesen sind die Gräser des Meeres und beweise» denNeichthum der Natur, welche sie hervorgebracht hat während DeineWinde aus dem Osten unter niederen Breitegraden gewöhnlich sind,wie Alle, die eine Fahrt nach Guinea gemacht haben, wohl wissen.Ich sehe in Beiden Nichts, was einen kühnen Seemann beunruhi-gen könnte, und was den Grund des Meeres anbelangt, so wartihr selber Zeuge davon, daß man ihn mit den vielen Faden desLoths nicht erreichen konnte. Nicht wahr, Pepe, Du hast keinevon diesen Schwächen und verlangst nach Cathay und dem Anblickdes Groß-Khans?"

Sennor Almirante, was ich Monika geschworen habe, schwöreich auch Euer Ercellenz, nämlich treu und gehorsam zu sehn. Wenndas Kreuz unter den Ungläubigen aufgerichtet werden soll, so wirdmeine Hand nicht zögern, an dieser heiligen Handlung Theil zu neh-men. Aber Keinem von uns, Sennor, gefällt diese unnatürlichlange Windstille. Wir haben hier ein Meer ohne Wellen, und miteiner so glatten Oberfläche, daß man irre wird, ob das Wasserhier denselben Gesetzen folge, wie in der Nähe von Spanien: dennnie ist mir eine See so tobt wie diese vorgekommen! Könnte cSnicht sehn, Sennor, daß Gott die äußeren Enden der Erde mitdiesem Gürtel ruhigen und stillen Wassers umgeben hätte, um jedenUnbesonnenen abzuhalten, einen Blick in seine geheiligten Geheim-nisse zu thun?"

Deine Meinung schmeckt doch wenigstens nach Religion, undkann daher, obgleich sie irrig ist, kaum verdammt werden. Gotthat den Menschen aus diese Erde gesetzt, um ihr Herr zu seyn,