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haben würde, wenn unsere Disputation in der Mitte des atlantischenWeltmeeres abgehalten worden wäre, wo noch nie ein Mensch warund wo kein Auge, als das der Wissenschaft, einen sichern Auswegzu entdecken vermag."
„Das ist sehr wahr, Sennor Admiral, aber doch glaube ich,daß Eure Gegner, wenn sie Ritter wären, sich einer unmännlichenFurcht nicht so ganz hingeben würden. Was giebt es hier für Ge-fahren? Dicß ist allerdings das weite Meer, und wir sind ohneZweifel einige hundert Stunden von den bekannten Inseln entfernt,aber wir befinden uns demungeachtet Wohl und sicher. Bei St.Pedro! ich habe in einem einzigen Angriff gegen die Mauren mehrLeben ausathmen sehen, als diese Caravelen miteinander fassenund das Blut floß dabei in solchen Strömen, daß es die Schiffehätte flott machen können."
„Die Gefahren, welche unsere Mannschaft fürchtet, sind zwarvielleicht weniger unmittelbar, als die eines Maurenkampfes, DonLuis: aber demungeachtet nicht weniger schrecklich. Wo ist dieQuelle, die uns Wasser liefert, um die trockenen Lippen zu netzen,wenn unsere Vorräthe zu Ende sind, und wo ist das Feld, um unsdann mit Brod und Nahrung zu versehen? Es ist etwas Schreckliches,mitten ans der Fläche des weiten Meeres durch Mangel an Nah-rung und Wasser auf die Hefe des Lebens gebracht zu werden,Zoll um Zoll Hinzusterben, oft ohne den Trost der Kirche und stets ohneein christliches Begräbniß. Dieß sind die Schreckbilder des Seemanns,die sich nur mit Gewalt verdrängen lassen, wenn je die Pflicht eine An-wendung der äußersten Mittel gegen seine Krankheit heischen wird."
«Ich meine, Don Christoval, man sollte erst dann so sprechen,wenn unsere Fässer versiegt und die letzten Zwiebackrinden gebro-chen sind. Bis dahin erbitte ich mir die Erlaubniß Eurer Ercellenz,der Außenseite dieser Schurkenköpfe die nöthige Logik cinzubläuen,da ich in die Fähigkeit ihres Innern, etwas Gutes aufzunehmen,kein sonderliches Vertraue» setze."