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11 (1846) Donna Mercedes von Castilien, oder die Entdeckung von Amerika
Entstehung
Seite
366
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Ich gebe mir Mühe» standhaft zu bleiben, Sennor Don Al-mirante, da ich Niemand vor mir habe, der mir nach meinem TodUebleS nachredete, und Niemand zurücktaffe, der meinen Verlustbetrauerte. Doch möchte ich wohl gerne ein wenig von den Reich-thümern dieser Länder hören, denn ich finde, daß die Gedankenan ihr Gold und ihre Edelsteine eine Art Zauber über meine Schwächeüben, wenn mich Gedanken an Moguer und seine lustige Welt be-schleichen wollen."

Hinweg mit Dir, Schuft! Dein Golddurst ist unersättlich.Da hast Dn wieder eine Dublone, und wenn Du sie ansiehst, kannstDu Dir von dem gemünzten Golde des Groß-Khans, soviel Duwillst, denken; jedenfalls ist es gewiß, daß ein so großer Monarchnicht ohne Gold seyn kann, und wahrscheinlich ist er auch nicht abgeneigt,etwas davon abzugeben, wenn sich hiezu eine Gelegenheit bietet."

Sancho nahm die Gabe in Empfang und überließ das Hütten-deck ColumbuS und unserem Helden.

Dieses Schwanke» der Schufte, Sennor," sagte Luis unge-duldig,ließe sich am besten durch die Anwendung der stachenKlinge oder im Nothfallc ihrer Schärfe beschwichtigen."

Das kann nicht seyn, mein junger Freund, ohne daß zummindesten ein trifftigerer Anlaß, als der gegenwärtige diese Strengerechtfertigte. Glaube nicht, daß ich so viele Jahre meines Lebensauf Bitten verwandt habe, um die Mittel zur Ausführung dieses großenEntwurfes beizuschaffen - und daß ich jetzt so weit in diesen unbekann-ten Meeren vorgedrungen bin, um mich so leicht von meinem Vor-haben abbringen zu lassen. Aber Gott hat nicht alle Menschengleich geschaffen, und eben so wenig dem Bauern und dem Edelngleiche Wege geöffnet, ihr Wissen zu bereichern. Ich mußte michzu oft mit Beweisen der Ausführbarkeit unserer Fahrt gegen Hoch-gestellte und Gelehrte abquälen, um nicht mit der Ungewißheit desgemeinen Manns ein wenig Geduld zu tragen. Stelle Dir vor,wie die Furcht de» Witz der Weisen von Salamanka geschärft