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woran er jedoch durch den Admiral verhindert wurde. „Wir wer-den nie eine Erzählung am rechten Ende anfangen hören, so langeer im Schiffe bleibt."
„Ich danke Euch, mein junger Herr von Llera," antworteteSancho lächelnd. „Wenn Ihr so bereit seyd, Matrosen zu erträn-ken, als im Turniere christliche Ritter und im Kampfe Ungläubigeaus dem Sattel zu Wersen, so wäre mir jeder andere Bademeisterlieber als Ihr."
„Du kennst mich, Schurke? So hast Du mich auf irgend einerfrühern Reise gesehen?"
„Eine Katze darf nach einem König schauen, Sennor Conde —warum nicht auch ein Matrose nach seinem Passagier. Doch spartEure Drohungen, Euer Geheimniß ist in sichern Händen. Wennwir Cathay erreichen, so wird sich Niemand schämen dürfen, dieseReise mitgemacht zu haben, und wenn sie fehlschlägt, so ist es nicht son-derlich wahrscheinlich, daß einer zurückkehren wird, um die Art und Weisegenau zu berichten, wie Eure Ercellenz ertrank, verhungerte oder aufandere Art zu einem Heiligen in Abrahams Schoos wurde."
„Genug davon," sagte Columbus ernst, „theile mit, was Duzu sagen hast und nimm Dich in Acht, daß Du das Geheimniß diesesjungen Edlen nicht ausplauderst."
„Sennor, Euer Wort gilt mir als Gesetz. Nun, Don Chri-stoval, es gehört zu den Sonderbarkeiten eines Seemanns, daßer sich des Nachts einen alten und treuen Freund betrachtet, näm-lich den Polarstern, und als ich vor einer Stunde in dieser Weisebeschäftigt war, bemerkte ich, daß dieser zuverläßige Führer undder Compaß, nach welchem ich steuerte, verschiedene Angaben machten."
„Bist Du dessen sicher?" fragte der Admiral mit einer Rasch-heit und einem Nachdrucke, welche verriethen, wie wichtig ihm dieseMittheilung erschien.
„So sicher, Sennor, als man eS durch ein fünfzigjährigesSchauen nach dem Stern und eine vierzigjährige Beobachtung des