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11 (1846) Donna Mercedes von Castilien, oder die Entdeckung von Amerika
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letzte Erinnerungszeichen an Europa und die Civilisation hinter demFahrwasser der Schiffe verschwand.

Nach diesem Vorfall wurde die Fahrt der Schiffe zwei Tageund zwei Nächte lang durch kein weiteres bemerkcnSwertheS Ereig-niß unterbrochen. Diese ganze Zeit über war der Wind günstig, unddie Abenteurer segelten nach ihrem Compaß genau nach Westen fortin der That aber mit einer Neigung gegen Norden, eine Wahrheit,welche dem Wissen jener Periode noch fremd war. Von dem Mor-gen des zehnten Septembers bis zum Abend des dreizehnten hattedie Flotte fast neunzig Stunden zurückgelegt, wobei sie sich in einerLinie hielt, welche die große Wasserwüste in fast gerader Richtungdurchschnitt; sie hatte daher einen Punkt erreicht, der soweit odergar noch weiter westlich lag; als die Azoren, welche damals deneuropäischen Seefahrern als das westlichste Land bekannt waren.Am dreizehnten traf sie aus widrige Strömungen, die nach Süd-osten triebe» und daher die Schiffe mit jeder Stunde der nörd-lichen Gränze der Paffatwinde näher brachten.

Am Abend des dreizehnten Septembers befanden sich der Ad-miral und Luis auf ihrem gewöhnlichen Posten, alS Sancho das Steuerverließ, da jetzt die Reihe an eine» Andern kam. Statt aber, wiegewöhnlich sich der Mannschaft beizugesellen, zögerte der Bursche,warf einen spähenden Blick nach dem Hüttendccke, und da er aufdemselben nur den Admiral und seinen beharrlichen Gefährten be-merkte, stieg er die Leiter hinan, als ob er irgend eine Mitthcilungzu machen wünsche.

Willst Du etwas von mir, Sancho?" fragte der Admiralnach einer Pause, während welcher sich der Mann versichert hatte,daß Niemand anders sich auf dem engen Verdecke befindesprichoffen, Du hast mein Vertrauen!"

Scnnor Don Almirante, Euer Ereeklenz weiß wohl, daßich kein Süßwasserfisch bin, der bei dem Anblick eines Hay'S oderWalisisches erschrickt, oder sich dadurch einschüchtern läßt, daß der