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hoffen, daß wir in dieser Weise durch eine besondere Einmischungbegünstigt werden möchten; aber alle Kunstgriffe des Teufels sollenmich nicht bereden, daß wir bei unserem so ruhmwürdigen Unter-fangen verlassen werden könnten oder daß wir auf unserer Reisenicht mittelbar und geheimnißvoll durch einen Geist und ein Wissengeleitet werden, die Beide aus Gottes Gnade und unendlicherWeisheit fließen."
„So weit es Euch betrifft, mag dies wohl der Fast seyn, DonChristvval; meine Wenigkeit macht aber auf keinen höheren Füh-rer, als auf einen Engel, Anspruch. Die Reinheit eines Engels,und ich hoffe, beifügen zu dürfen, die Liebe eines Engels, leitenmich blindlings über das Meer."
„So scheint es Dir, Luis; aber Du kannst nicht wissen, obsich nicht in dieser Sache eine höhere Macht Deiner Donna Mer-cedes nur als eines Werkzeugs bedient. Obgleich ich es der Mengenicht durch ein Wunder begreiflich machen kann, so fühle ich dochin meinem Innern ein geheimnißvolles Walten, das dieses Unter-nehmen leitet, und ich würde es für eine Lästerung halten, ihmzu widerstehen. — Gott sey gepriesen, mein Sohn, wir sind dochendlich der Portugiesen los, kommen wacker vorwärts und habeneinen hübschen offenen Weg vor uns. Für jetzt sind nur noch Hin-dernisse von den Elementen und von unserer eigenen Muthlosigkeitzu befürchten. Mein Herz ist hoch erfreut, denn ich finde, baßdie zwei PinzonS treu bleiben und ihre Caravelen dicht an dieSanta Maria halten, wie Männer, welche treu bis an'S Ende desWagnisses auszuhalten gedenken."
Da Luis nun augekleidet war, verließ er zugleich mit demAdmiral die Cajüte. Die Sonne war aufgegangen und die weiteFläche des Meeres erglänzte von ihren Strahlen. Der Wind warsteif und schlug allmählig weiter nach Süden um, so daß die Fahr-zeuge fast quer gegen seine Richtung liefen. Demungeachtet warendie Fortschritte, da die See nicht hoch ging, verhältnißmäßig sehr