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und wünsche auch nicht, glauben zu müssen, daß mir von Letztereneines Nachrufe."
„Wenn Du Bedenklichkeiten hast, so nenne sie. Ich möchteeinen so muthigen Mann, wie Du, ganz zu meinem Freunde haben."
„Ich zweifle nicht, Sennor, daß wir Cathay, oder was im-mer für ein Land, welches Eure Ercellenz zu suchen beliebt, findenwerden; ich nehme durchaus keinen Anstand an Eurer Fähigkeit, demGroß-Khan Trotz zu bieten und ihm seine Juwelen vom Turbanzu streifen — denn da er ein Ungläubiger ist, muß er Wohl einenTurban tragen; auch fühle ich nicht das geringste Bedenken hin-sichtlich der Große unserer Entdeckungen und der Reichthümer, diewir als Fracht bekommen werden, denn ich glaube, Sennor DonAlmirante, daß Ihr geschickt genug seyd, die Caravelen an dasEnde der Erde und wieder zurückzuführen, oder sie mit Karfunkelnzu beladen, wenn cs an Diamanten fehlen sollte."
„Wenn Du ein solches Vertrauen zu Deinem Führer hast,welche andere Sorge kann Dich noch beunruhigen?"
„Mich beunruhigt der Werth des AnthcileS, sey es nun anJuwelen oder Ehre, welcher einem gewissen Sancho Mundo, einemarmen unbekannten, fast nackten Matrosen zufallen dürfte; denner braucht von Beiden, mehr, als Wohl je unserer gnädigen Ge-bieterin, Donna Jsabella, oder ihrem königlichen Gemahl in denSinn gekommen sehn mag."
„Sancho, Du lieferst den Beweis, daß Niemand ohne Mängel ist,und ich fürchte. Du bist käuflich. Man sagt, jeder Mensch habe seinenPreis und Du scheinst aus dem Deinigen kein Hehl zu machen."
„Eure Ercellenz ist nicht umsonst in der Welt herumgesegelt,sonst könntet Ihr nicht Jedem seine Gedanken so leicht absehen.Ich habe immer vermuthet, daß ich käuflich sey, und so nahm ichalle Arten von Geschenken an, um dieses Gefühl niederzuhalten.Nichts beschwichtigt den Wunsch, seine Dienste gut an den Mannzu bringen, mehr, als Geschenke und Belohnungen, und was den