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nach dem Lee und ein lebhafteres Knarren der Masten, welchesandeutete, daß Spieren und Takelwerk auf's Neue und kräftiger an-zogen. Nach einigen Minuten erschien Sancho, der sich gähnenddie Augen auSricb.
„Uebernimm Du diese« Amt," sagte der Admiral, als derMann näher trat, „und übe cS treu. Diejenigen, welche vorherhier standen, haben sich als unzuverläßig erwiesen und ließen dasSchiff in der Richtung nach Spanien abfallen. Ich hoffe etwasBesseres von Dir und denke, Freund Sancho, ich kann auf Dichselbst im Falle der Gefahr als auf einen treuen und gehorsamenBegleiter zählen."
„Sennor Don Almirante," sagte Sancho, indem er das Steuerergriff und es durch ein leichte« Spiel sein Kommando fühlen ließ,wie wohl ein geschickter Kutscher mit seinen Rossen thut, wenn er dieZügel in die Hand genommen hat, „ich bin ein Diener der Kroneund Euer Untergebener, und daher bereit, jeden Dienst, den man mirüberträgt, zu leisten."
„Du fürchtest Dich nicht vor dieser Reise und trägst Dichnicht mit der läppischen Besorgniß, ohne die Hoffnung, je Weiboder Kind wieder zu sehen — dich endlos in einem unbekanntenMeere umhertreiben zu müssen?"
„Sennor, Ihr kennt unsere Herzen so gut, als ob ihr siemit eigenen Händen geformt und in unsere armseligen Körper ge-legt hättet."
„Du hegst also keine von diesen thörigten und unseemännischenBefürchtungen?"
„Nicht soviel, Ercellenz, um das Ave eines Pfarrgeistlichenoder den Seufzer eines alten WeibeS zu veranlassen. Ich magmeine Bedenklichkeiten haben, denn wir alle haben unsere Schwäche» —aber keine davon hat mit der Furcht, auf dem Ocean herumsegelnzu müssen, etwas zu schaffen, da mir dieß nur Freude macht; und wasWeib und Kinder anbelangt, so bin ich mit Elfterer nicht versehen,