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dem Einflüsse eines hohen und reinen Rechtsgefühls hingab —„aber Du würdest wohl thun, Dich der Folgen, die durch einemännliche, vom Glück gekrönte Ausdauer bei dieser Reise für dasWohl Deiner Kinder erwachsen können, zu erinnern, statt daß DuDich in armseliger Furcht über Gefahren ängstigst, die uns wahr-scheinlich nie begegnen werden. Keiner von uns Beiden hat viel zuerwarten, wenn unser Entdeckungszug mißglückt: desto mehr dürfenwir aber im Falle eines günstigen Erfolges hoffen. Kann ich Dirso weit trauen, daß Du das Schiff in seinem CurS erhalten wirst,oder muß ich einen andern Matrosen an das Steuer setzen?"
„Es ist wohl besser, wenn ihr das Letzere thut, edler Admiral.Ich will mir Euern Rath bedenken und das Heimweh niederzu-kämpfen suchen. Jedenfalls ist es aber räthlicher einem Andern meinenDienst zu übertragen, so lange wir noch so nahe an Spanien sind."
„Kennst Du einen gewissen Sancho Mundo, einen gemeinenMatrosen von unserer Mannschaft?"
„Sennor, wir kennen ihn Alle; ganz Moguer hält ihn für denGeschicktesten unseres Gewerbes."
„Gehört er zu Deiner Wache oder schläft er unten bei derAblösungsmannschaft?"
„Sennor, er gehört zu unserer Wache und schläft nicht unten,dondern hier oben auf dem Verdecke. Weder Furcht noch Gefahrkann Sancho'S Zuversicht erschüttern. Er betrachtet den Anblickdes Landes so sehr als ein Nebel, daß ich zweifle, ob es ihn über-haupt freuen würde, wenn wir je die fernen Länder erreichen sollten,von denen Euer Ercellenz zu glauben scheint, daß sie erreichbar seyen."
„Suche diesen Sancho und heiße ihn hieher kommen! ich willinzwischen Deinen Dienst versehen."
ColumbuS ergriff nun das Steuer selbst und brachte durcheine leichte Bewegung der Speiche das Schiff augenblicklich wiederso weit, als eS anging, in den Wind. Die Folge davon war einrascheres und schnelleres Treiben in die See, eine schiefere Stellung