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Wind segelte, wie er doch befohlen hatte. Er trat an'S Steuerund bemerkte, wie eS so weit gedreht war, daß der Schnabel nachNord-Osten abfallen mußte, welches in der That die Richtung nachSpanien war.
„Bist Du ein Seemann und vernachläßigst Deinen CurS indieser saumseligen Weise?" fragte der Admiral ernst, „oder bistDu nur ein Maulthiertreiber, der sich einbildet, er ziehe seinesWeges auf einem Bergpfade hin? Dein Herz ist in Spanien undDu glaubst, daß der eitle Wunsch einer Rückkehr durch einen solchthörichten Kunstgriff verwirklicht werden könne?"
„Ach, Sennor Admiral, Euer Ercellenz hat richtig geurtheilt,wenn Ihr glaubt, mein Herz sey in Spanien, wo cs um so mehr sehnmuß, da ich in Mvguer sieben mutterlose Kinder zurückgelaffen habe."
„Weißt Du nicht, Bursche, daß auch ich Vater bin und daßich gleichfalls die theuersten Gegenstände väterlicher Hoffnungenzurückgelassen habe? Worin unterscheidest Du Dich denn von mir,da mein Sohn nicht minder der Mutterpstege entbehrt?"
„Ercellenz, er hat einen Admiral zum Vater, während meineJungen nur die Söhne eines Steuermanns sind."
„Und was kann es Don Diego nützen" — ColumbuS Pflegteauf die Ehren, welche ihm die Herrscher — obgleich etwas unregel-mäßigerweise — ertheiit hatten, ein Gewicht zu legen — „was kanneS Don Diego, meinem Sohne nützen, wenn sein Vater als Admiralzu Grunde ging, sofern überhaupt von einem Zugrundegehen dieRede sehn kann; und was hat er für einen Vortheil vor DeinenKindern, wenn er sich wie sie elternlos findet?"
„Sennor, er hat den Vortheil, von dem König und der Königingeliebt, als Euer Kind geehrt und als der Sohn eines VicekönigSgehegt und gepflegt zu werden, während man den Sprößling einesnamenlosen Matrose» bei Seite wirft."
„Freund, Du hast nicht ganz Unrecht, und in sofern achte ichDeine Gefühle," antwortete ColumbuS, der wie Washington sich stets