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schickte sich der Admiral zum Schlafengehen an, indem er vorherniederkniete und sein Gebet verrichtete.
Siebenzehutes Kapitel.
Wohin verfolgest du die SpurDer Rosen, die des Abends ScheinAm Himmel malt — so einsam und alleinAuf taubeträufter Flur?
Brpant.
Columbus' Schlummer war von kurzer Dauer. So lange seinSchlaf währte, war er tief; da aber der Admiral ein Mann war,der eine Willenskraft besaß, welche die thierischcn Funktionen ganzihrer Gewalt unterworfen halte, so wachte er regelmäßig in kurzenZwischenräumen wieder auf, um nach dem Stand des Wetters undder Stellung seiner Schiffe zu sehen. Bei dem gegenwärtigen An-lässe befand sich der Admiral ein wenig nach Ein Uhr bereits wiederauf dem Deck, wo er Alles scheinbar in jener ruhigen und an-sprechenden Stille antraf, welche bei schönem Wetter gewöhnlich dieStunden einer mittleren Wache auf dem Meere auSzeichnet. Die Leuteauf dem Decke schliefen meist und nur der schläfrige Pilot, der Steuer-mann und einige Ausluger waren auf und wach. Der Wind warsteifer geworden und die Caravele pflügte ihren Weg mit unermüd-lichem Fleiße vorwärts, so daß Ferro und seine Gefahren mit jedemAugenblick sich mehr und mehr entfernten. Die einzigen vernehm-lichen Töne waren das leise Seufzen deS Windes in den Tauen,das Rauschen des vom Kiele getheilten Wassers und hin und wiederdas Knarren einer Raa, wenn ein stärkerer Windstoß ihre GienauSdehnte und die Taue anspannte.
Die Nacht war finster und es bedurfte einer Weile, um beidem schwachen Lichte das Auge an die Gegenstände zu gewöhnen.Der Admiral aber entdeckte schnell, daß das Schiff nicht dicht im