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11 (1846) Donna Mercedes von Castilien, oder die Entdeckung von Amerika
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Seite
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zur Last legt, der einem der ersten unserer castilianischen Häuserangehört und den seine hohe Stellung schon veranlassen sollte, einemNamen, auf den Spanien so lange stolz gewesen ist, neuen Glanzzu verleihen!" begann Sennora Peraza. -Die Berichte sprechenwohl von seiner Wanderlust, aber in einer Weise, die seines Ran-ges ganz unwürdig ist und die eben so wenig den Herrschern, alsdem Baterlande oder ihm selbst zu Statten kommt."

lind wer mag dieser irregeleitete junge Mann sehn, Sen-nora, fragte Luis hastig, denn er schwamm zu sehr in dem Ver-gnügen, welches die von ihm erregte Bewunderung erzeugt hatte,um die Antwort ahnen zu können.Ein solcher Cavalier sollteauf seinen Ruf aufmerksam gemacht und zu würdigeren Beschäf-tigungen ermuntert werden."

Sein Name ist kein Geheimniß, denn der Hof spricht offenvon der seltsamen und anstößigen Richtung, welche er verfolgt, ob-gleich sie dem Vernehmen nach auch den zarteren Neigungen seinesHerzens sehr im Wege steht. Ich meine einen Cavalier von vor-nehmer Abkunft und nicht unbedeutendem Namen, nämlich DonLuis de Bobadilla, de» Grafen von Llera."

Das Sprichwort sagt, daß Lauscher selten etwas Gutes vonsich selbst hören, und Luis war nun bestimmt, die Richtigkeit diesesSatzes erfahren zu müssen. Er fühlte, wie ihm das Blut nachdem Gesichte schoß, und mußte sich keinen geringen Zwang an-thun, um nicht in Ausrufungen auszubrechen, in denen, wenn esihm nicht glücklicherweise gelungen wäre, diese plötzliche Aufregungzu erdrücken die Hälfte der Namen aller Heiligen, von denen erje gehört hatte, vorgekommen wäre. Er schlang jedoch die Worte,die er eben auf der Zunge halte, hinunter und blickte mit einerherausfordernden Miene um sich, als suche er das Gesicht irgendeines Mannes, der es wage, bei dem eben Gesprochenen auch nurzu lächeln. Zum Glücke hatten sich jedoch alle anwesenden Männerum Columbus in eifrigem Gespräche über das wahrscheinliche