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mehrere Tage Halt gemacht wurde, um die Ausbesserungen zuvervollständigen und die Vorräthe vollends einzunehmcn, ehe sieden letzten Punkt der Civilisation oder, wie man damals glaubte,die Gränzcn der bekannten Erde verließen. Die Ankunft einessolchen kleine^ Geschwaders hatte in einer Zeit, wo der Communi-kationSwege so wenige waren und die Ereignisse sich gewöhnlichselbst ankündigen mußten, unter den Bewohner» der verschiedenenvon unfern Abenteurern besuchten Inseln großes Aufsehen erregt.Sie hielten besonders Columbu« in hohen Ehren, nicht nur wegender ihm von zwei Herrschern übertragenen Stellung, sondern auchwegen der Größe und de« romantischen CharacterS seiner Unter-nehmung.
Es herrschte auf Madeira, den Azoren und den canarischen In-seln der allgemeine Glaube, daß im Westen noch ein Land liege, vondem die Bewohner seltsame Vorstellungen unterhielten, wie derAdmiral bei Gelegenheit seines zweiten Besuches auf Gomera ent-deckte. Eine der ausgezeichnetsten Personen, welche sich damalsauf der Insel befanden, war Donna Jnez Peraza, die Mutter desGrafen von Gomera. Sie hatte einen Hof um sich, der nicht nuraus ihrer eigenen Dienerschaft, sondern auch aus Leuten bestand,welche von andern Inseln hergekommen waren, um ihr ihre Hoch-achtung zu bezeugen. Sie empfing den Admiral auf eine seinemhohen Range angemessene Weise, und gestattete auch denjenigenGefährten Colon's, welche der Admiral als dieser Auszeichnungwürdig vorstellte, den Zutritt zu ihren Zirkeln. Natürlich gehörteauch der angebliche Pedro de MunnoS oder Pero Gutierrez unterdiese Zahl, welche alle diejenigen einschloß, die in irgend einerWeise einer so hohen und gebildeten Gesellschaft Ehre machen konnten.
„Ich freue mich, Don Christophoro," sagte Donna Jnez Pe-raza bei dieser Gelegenheit, „daß Ihre Hoheiten endlich EurenEntwurf, dieses große Problem zu lösen, , genehmigt haben, nichtallein um des Ruhmes der beiden Herrscher, der Wohlfahrt