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Der Wind blieb gut, und Montags Morgen am sechsten Augustunterhielt sich ColumbuS eben heiter mit Luis und einigen Andern,welche bei ihm auf dem Hüttendecke standen, als man die Pintaplötzlich ihre vorderen Segel einnehmen, und schnell, um nicht zusagen ungeschickt, gegen de» Wind aufkommen sah. Dieses Ma-növer deutete etwas Besonderes an und die Santa Maria, welchezum Glücke den Vortheil des Windes hatte, hielt auf sie ab, umNachfrage anzustellen.
„Was bedeutet das, Sennor Martin Alonzo?" rief der Ad-miral, als die Caravelen nahe genug waren, «m eine Unterredungmöglich zu machen, „warum hast Du so Plötzlich in Deinem Curseinne gehalten?"
„Das Geschick wollte es so, Sennor Don Christoval. Ihrseht, daß das Ruder der guten Caravelr ausgebrochen ist, und wirmüssen es wieder festmachen, ehe wir uns dem Winde überlassen können."
Eine strenge Wolke umzog die ernsten Züge des großen See-fahrers, und nachdem er Martin Alonzo befohlen hatte, sein Besteszur Ausbesserung des Schadens zu thun, ging er in großer Un-ruhe auf dem Decke auf und nieder. Da sich der Admiral augen-scheinlich diesen Unfall sehr zu Herzen nahm, so gingen die klebri-gen nach dem untern Deck hinab und ließen ColumbuS mit demangeblichen Kammerherrn des Königs allein.
„Ich hoffe, Sennor, der Schaden ist nicht bedeutend, oder nichtvon der Art, daß wir dadurch aufgehalten würden," sagte Luis,nachdem er durch eine Pause die Achtung, welche Alle in der Nähedes Admirals fühlten, an den Tag gelegt hatte. „Ich kenne denMartin Alonzo als einen tüchtigen Seeman, und er wird WohlMittel finden, noch nach den canarischen Inseln zu gelangen, wosogar größere Beschädigungen Abhülfe finden können."
„Du hast recht, Luis, und wir wollen das Beste hoffen. Esist verdrüßlich, daß die See so hoch geht und uns hindert, derPinta Beistand zu leisten. Aber Martin Alonzo ist in der That