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„Ich weiß eS nicht — ich kümmere mich nicht darum — Pcpeist mein Alles, und er soll Euch nicht begleiten auf dieser tollenund gottlosen Fahrt. Es kann nichts Gutes bei einer Reise her-auskommen, die man damit anfängt, daß man das Wort GottesLügen straft."
„Und was findest Du denn für besondere Uebel heraus, welchenman bei dieser Reise mehr als bei einer andern ausgesetzt seyn sollte,daß Du Dich so an Deinen Gatten hängst und Dich solcher Wortegegen einen Mann bedienst, der nur im Aufträge der Königinhandelt? Du wußtest, als Du ihn heirathetest, daß er ein Ma-trose ist, und doch willst Du ihn abhalten, der Königin zu dienen,wie cs seinem Berufe und seiner Pflicht ziemt?"
„Er mag gegen die Mauren, dis Portugiesen oder das Volkdes fernen Englands ziehen; aber ich will nicht, daß er im Dienstedes Fürsten der Fiusterniß reise. Warum sagt mau uns, di- Erdescy rund, Sennor, wenn uns doch unsere Augen überzeugen, daßsie flach ist? und wenn fie rund ist, wie kann ein Schiff, welchesTage lang an der Seite der Erde hinnnterfährt, wieder zurück-kommen? Das Meer stießt nicht aufwärts, und eine Caravelekann keinen Wasserfall hinanschwimmen. Und wenn Du Monatelang in den endlosen Weltmeeren Dich umhergetrieben hast, wiewollt ihr, Du und die mit Dir sind, je wieder die Richtung auf-finden, die man einschlagen muß, um wieder zu dem Orte derAusfahrt zu gelange»? O Sennor! PaloS ist nur eine kleineStadt, und wenn man sie einmal in einer solchen Gedankenver-wirrung aus dem Gesicht verloren hat, so wird man sie nie wiederaussinden!"
„So thöricht und kindisch dieses Gerede auch scheint," be-merkte Columbus, indem er sich ruhig gegen Luis wandte, „so istes doch eben so vernünftig, als vieles, was ich während der letztensechzehn Jahre aus dem Munde von Gelehrten anhören zu müssenverdammt war. Wenn einmal die Nacht der Unwissenheit den Gedanken